Überwachungsstaat schlimmer als Terrorismus?

Der Überwachungsstaat

Zuerst einmal was ist ein Überwachungsstaat? In einem Überwachungsstaat werden Menschen überwacht um zukünftige Verbrechen zu verhindern und bereits begangene schneller aufzuklären. Doch ist das rechtens? Kann der Staat wirklich einfach so jeden überwachen, ist es rechtens jeden Menschen auszuspionieren aufgrund von anderen? Denn Fakt ist Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Denn auch Kriminelle und Terroristen sind nicht dämlich, sie werden andere Wege finden bis der Staat alles überwachen kann, bis zu dem Punkt an dem der Staat alles überwachen kann. Sobald dieser Punkt eintritt steckt dann Sinn hinter der Überwachung, Nein tut es nicht denn was Unterscheidet den Staat noch von seinen Gegner? Statt Angst vor Bombenanschlägen müssen wir nun Angst haben wegen etwas ins Gefängnis gesteckt zu werden das wir nur kurz Gedacht haben. In diesem Punkt werden die Befürchtungen des Textes vom Lied „die Gedanken sind frei“ Wirklichkeit. Manniac sagt in seinem Video über den Überwachungsstaat etwas sehr wahres, denn es ist nicht nur die Freiheit der Menschen die hierbei leidet, sondern auch ihre Psyche. Menschen die so stark in dem was Sie sagen und schreiben beeinflusst werden können sich nicht richtig entwickeln und wer wird für uns aufstehen wenn nicht die junge neue Generation? Wer wird den Mut haben das Auszusprechen was sie in Wirklichkeit alle wollen, worüber sie aber nicht mehr denken dürfen? Menschen funktionieren eben nicht wie Maschinen, Menschen haben ein Maximum das Sie von ihrer Umwelt ertragen können. Dieses Maximum richtet sich nach vergangenen Erfahrungen sowie auch ein wesentlicher Teil durch die Vorstellungskraft das alles irgendwann besser wird, aber Moment Gedanken werden ja auch gelesen, wie will man sich von etwas zurückziehen das allgegenwärtig ist und allmächtig wirkt? Das Sprichwort „Wenn du nichts zu verstecken hast musst du keine Angst haben“, ist hierbei vollkommen falsch! Denn Menschen haben heutzutage schon große Angst dass etwas was Sie schreiben oder worüber Sie sprechen einen falschen Unterton kriegt oder von irgendjemand falsch verstanden wird. Immer wenn ich mit jemanden über dieses Thema spreche kommt mir ein Beispiel in den Sinn, dass für mich wirklich erschreckend war. Vor ca. 1Jahr gab es eine Bericht Erstattung über einen 19 Jährigen League of Legends Spieler (League of Legends ist ein online Computerspiel), dieser Spieler sei wohl übers Internet ein wenig weit gegangen, auf einer Facebook Fanseite hat der damals 18 Jährige Justin Carter eine Antwort auf die Frage gegeben ob er verrückt sei. Die Antwort lautet wie folgt:

„Oh yeah, I’m real messed up in the head, I’m going to go shoot up a school full of kids and eat their still, beating hearts.“

Kurz darauf schrieb er in die Kommentare „lol“ und „jk“ (laughting out loud/just kidding). Daraufhin hätte jedem klar sein sollen das hier nur ein Teenager einen etwas übertriebenen Scherz gebracht hat. Jedoch fand das eine Dame nicht sehr witzig sie fand heraus wo Justin wohnte und alarmierte die Polizei, diese nahm Justin Carter fest.

Hierbei sehen wir wie schnell jemand mit nur einem kleinen Scherz im Gefängnis landen kann, aber die Geschichte ist noch nicht ganz vorbei. Justin Carter wurde erst nach einem Monat im Gefängnis angehört und danach wieder eingesperrt. Ein Glück spendete ein anonymer 500.000 USD Kaution und verschaffte Justin damit die Freiheit.

Bei allem Respekt für die Sicherheitsmaßnahmen aber ist das nicht ein wenig übertrieben? Soviel Aufwand und Strafe für einen Satz? Den Justin war vorher noch nie aufgefallen und hätte somit gar nicht als Terrorist eingestuft werden dürfen. Man stelle sich nun noch vor die Regierung der Länder könnte unsere Gedanken lesen, ich will mir gar nicht vorstellen wie das  unsere Gemeinschaft verändern würde.

 

Nun noch zu einer anderen Frage: Ist der Überwachungsstaat überhaupt Demokratisch?

 

Der Netzaktivist Markus Beckendahl sagt nein. Und ich stimme ihm hier voll und ganz zu. Um es an einem Beispiel festzusetzen schauen wir uns etwas an was vor nicht allzu langer Zeit passiert ist, die NSA Affäre. Die Affäre zeigt uns 2 Möglichkeiten über unsere Regierung, die eine wir haben ein schlechtes Sicherheits System das wir ausspioniert werden konnten ohne das etwas bemerkt wurde oder unsere Regierung hat uns belogen, beides sind keine guten Eigenschaften. Sollte unsere Regierung  uns angelogen haben über das Wissen was Sie hatten, was ich glaube, haben Sie sich einem Punkt der nicht Demokratie strafbar gemacht. Aber da sind noch mehr Punkte z.B. die Umwandlung des Internet in das Ultimate Überwachungssystem was es heute gibt, und es gibt wenige Möglichkeiten sich effektiv davor zu schützen.

 

Alles in allem nochmal meine abschließende Meinung:

Unser System muss sich ändern! Denn diese Schritte zum Überwachungsstaat gehen bereits jetzt zu weit! Denn so viele Anschläge es auch verhindert desto mehr Leben erschweren Sie durch permanente Angst vor dem Staat.

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: Video von Manniac: https://www.youtube.com/watch?v=iHlzsURb0WI zuletzt eingesehen 5.4.2014 15:00 Uhr

 

http://www.next-gamer.de/news/league-of-legends-19-jahriger-wegen-scherz-im-gefangnis/

zuletzt eingesehen 5.4.2014 15:00 Uhr

 

http://www.zeit.de/digital/internet/2013-07/scherze-facebook-twitter-polizei

zuletzt eingesehen 5.4.2014 15:00 Uhr

 

http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberwachungsstaat

zuletzt eingesehen 5.4.2014 16:00 Uhr

http://www.tagesspiegel.de/meinung/selbstgewaehlte-observationskultur-der-ueberwachungsstaat-ist-technisch-keine-fiktion-mehr/9453390.html

zuletzt eingesehen 5.4.2014 16:00 Uhr

 

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2013/12/08/dlf_20131208_1705_f4382c38.mp3

zuletzt eingesehen 5.4.2014 14:00 Uhr

 

 

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Eine Antwort auf Überwachungsstaat schlimmer als Terrorismus?

  1. Steuerhinterzieher sagt:

    Hallo datnerd,

    Ich finde deinen Text besonders gut gelungen und informativ. Du hast den Text gut strukturiert und hast direkt am Anfang Fragen gestellt , die den Leser aufmerksam machen und zum Lesen anregen.

    Du hast den Überwachungssaat als Feind interpretiert und ihn somit ins andere Licht gestellt. Viele sehen die Überwachung als notwenig an, jedoch bedenken sie nicht die Konsequenzen, die daraus entstehen. Wir werden täglich überwacht ohne es zu wissen. Dabei werden die Informationen ,die über uns gewonnen werden, gespeichert und bieten somit Angriffsfläche für Hacker. Klar, wir befinden uns derzeitig in einer kritischen Situation, in der jeder ein potentieller Terrorist sein könnte. Jedoch greift der Staat meiner Meinung nach zu stark ein. Ich finde dein Beispiel verkörpert diese extremen Maßnahmen mehr als passend, denn ohne jegliche Nachforschung bzw. verbale Konfrontation mit dem „Täter“ wird dieser sofort verhaftet. Wie du auch bereits erwähnt hast, hat dieser Junge vorher nicht durch kriminelle Aktivitäten auf sich aufmerksam gemacht. Obwohl ich sein Kommentar überhaupt nicht nachvollziehen kann, finde ich es absurd ihn zu verhaften, obwohl er mehrfach erwähnt hat, dass es nur ein Spaß sei. Einige Staaten befinden sich momentan in einer Angstphase und reagieren somit direkt ,anstatt sich mit einem zweiten Gedanken zu befassen, da sie nichts riskieren wollen. Heutzutage kann man sich nicht mehr im Internet bewegen , ohne seine Spuren zu hinterlassen. Der Überwachungsstaat entwickelt sich eher zu einem Spionagestaat und vermittelt überwiegend Angst und Nervosität anstatt Sicherheit und macht viele Menschen misstrauisch. Schon allein der Gedanke der Beobachtung, lässt einen steif und verkrampft werden, der Spruch ,, Jetzt bloß nichts falsches machen“ schwirrt im Kopf herum. Der Überwachungsstaat agiert als eine fürsorgliche Mutter die alles über ihre Kinder wissen und Gefahren sofort dezimieren möchte.

    Obwohl ich den Gedanken der Überwachung teils als unangenehm empfinde, sehe ich sie grade in der derzeitigen Situation ( ISIS, Terroristen) als besonders notwenig an. Aber die Art der Überwachung sollte meiner Meinung nach noch überarbeitet werden um Missverständnisse zu vermeiden und Erfolge zu maximieren.

    mit freundlichen Grüßen

    Steuerhinterzieher

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