Nordkorea-USA Konflikt: Wird es jemals ein Ende finden?

 

Der Nordkorea- USA Konflikt: seit vielen Jahren noch nicht zu einer Lösung gekommen. Die betroffenen Länder müssen bald zu einer Lösung des Konfliktes kommen, denn wenn sie so weiter handeln wird dieser Konflikt kein Ende finden und die Situation könnte kritisch werden- sogar sehr gefährlich für die ganze Welt. Aber was müssen die betroffenen Länder tun, um diesen Konflikt zu lösen? Welche Strategien müssen sie eingehen, um den Frieden zu wahren? Ist überhaupt bei diesen Konflikt Frieden möglich?

 

Wie ist denn eigentlichen dieser Konflikt Zustande gekommen?

 

Alles fing an als der Großvater von Kim II Jon Un das Nuklearwaffenprogramm startete, um das Land abzusichern und vor westlichen Mächten zu schützen. Er benutze es als Warn-Signal unter dem Motto: „Vorsicht wir beißen zurück“. Der heutige Führer der Koreanischen Demokratischen Volksrepublik, Kim Jong Un erweiterte das Atomwaffenprogramm und nutzte es auch um Hilfsgelder und Ressourcen zu erpressen, da es praktisch keine Wirtschaft in Nordkorea gibt.  Kim Jong Un will nicht nur sein Land absichern, sondern für ihm ist sein Image – und wie er von den anderen Ländern angesehen wird – viel wichtiger. Sein Hauptziel ist Prestige und er will die Welt zwingen sein Land als Nuklearmacht anzuerkennen. Dies hat er erreicht, indem er mehr als 33 % des BIPs für das Militär ausgegeben hat. Daran erkennt man, wie er sich um die hungrige Bevölkerung kümmert. Um sich zu rechtfertigen macht er seine Feinde wie die USA dafür verantwortlich. Dies könnte man auch als Konfliktauslöser zwischen USA und Nordkorea sehen.

Als Fortschritte der Raketen und Sprengköpfen bekannt gegeben wurden, mussten USA und andere Staaten dagegen agieren. Ein drohendes Land mit einem Nuklearwaffenprogramm hindert Weltfrieden und internationale Sicherung, und wie von der UNO vorgeschrieben, Mitglieder der UNO sind verpflichtet, Frieden zu hüten.

 

Wie wird bei diesem Konflikt gehandelt?

 

Donald Trump, der Präsident der Vereinigten Staaten, will ein atomarer bewaffnetes Nordkorea unter allen Umständen verhindern. Er ist nicht wie Obama, der strategische Geduld benutzte, sondern er will diesen Konflikt beenden. Er übt Druck und verbalen Angriffen aus: mit Tweets und Interviews provoziert er die gegnerischen Länder mit militärischen Angriffen. Ein Präventivschlag wäre bei ihm nicht auszuschließen. Wie zu sehen ist, handelt es sich hier um ein negativen Frieden, da die Gewaltanwendung bedacht ist. Dabei könnte es zu der Gefahr kommen, dass sich der negative Frieden zu einem Krieg löst. In einem Tweet machte Trump klar, dass die militärischen Lösungen „komplett vorbereitet und einsatzbereit seien für den Fall, dass die Führung in Pjöngjang unklug handeln sollte. Hoffentlich findet Kim Jong Un einen anderen Weg”. Es herrscht eine gegenseitige Bedrohung. Die nordkoreanische Staatsangentur zitiert: “Ich werde den geisteskranken, senilen Amerikaner sicher und endgültig mit Feuer bändigen“ Nordkorea zieht in Erwägung “ harte Gegenmaße auf höchstem Niveau in der Geschichte auszuüben”. Trump droht direkt dazu, Nordkorea bei einem Angriff “total zu zerstören”. Trump und Kim Jong Un befeuern sich gegenseitig und die Gefahr von einem Krieg steigt. Diese Art von Konflikt könnte man schon ein kalter Krieg nennen, denn es ist ein Konflikt zwischen Kapitalismus und Kommumismus ist. Des weitern ist es noch nicht zu einem militärischen Angriff gekommen und auf beiden Seiten werden politische und wirtschaftliche, technische und militärische Anstrengungen unternommen.

 

Wenn jetzt Trump einen Präventiveinschlag aussetzt, dann sucht er sich direkt den Konflikt mit China, der Schutzmacht der Diktatur Nordkoreas, dessen Wirtschaft abhängig ist. China hat die Macht auf Nordkorea, somit auch die Macht auf den Konflikt. China könnte Nordkorea den Atomwaffenprogramm zerstören, aber es will den Zusammenbruch von Nordkorea verhindern, da sie jeden Einfluss auf Nordkorea und den Profit aus dem Land verlieren würde. Dieser Konflikt zwischen USA, China und Nordkorea  könnte sich zu einem Handelskrieg entwickeln, der drastische Auswirkungen haben würde, denn wirtschaftliche Verflechtungen für den weltweiten Handel sind essentiell. Es würden auch nicht nur USA und China beteiligt sein, sondern viele Länder. Es würde einfach Chaos entstehen statt Frieden um den Konflikt zu beenden, und dies will man verhindern. Angela Merkel äußert sich zum Tweet von Donald Trump und hält eine militärische Lösung für den Konflikt nicht für angemessen und äußert noch:“Eine Eskalation der Sprache halte ich für die falsche Antwort”.

Auch in den USA werden Trumps Tweets kritisiert und umstritten. Der amerikanische Verteidigungsminister will den Konflikt ohne militärische Angriffe lösen und sagt: “Unser Ziel ist nicht der Krieg, sondern die zuverlässig nachgewiesene und umkehrbahre Entnuklariserung der koreanischen Halbinsel”  

Also wie man sieht sind militärische Eingriffe oder militärische Drohungen keine Lösung für den Konflikt. Aber ist es der richtigen Weg, mit  politischen und wirtschaftlichen Drohungen  auf beteiligte Länder vor allem China und Nordkorea des Konfliktes Druck auszuüben?

Die außenpolitische Außenministerin Expertin in Washington schlägt eine Doppelstrategie vor, und zwar härtere Wirtschaftssanktionen und diplomatische Verhandlungen, um Nordkorea zu schwächen. Nachdem das kommunistische regierte Land gegen das internationale Recht gestoßen hat, indem er Atomwaffentests und Raketentests durchsetzte, hat der UN-Sicherheitsrat Sanktionen gegen China beschlossen. Es soll den Handel mit Nordkorea abzielen sowie Geschäfte mit weltweiten Banken verhindern. Hier tritt ein Problem für die UNO ein. Das machtvollste Mittel der UN bei einem Konflikt  ist, dass der Sicherheitsrat mit Boykotten, Wirtschaftssanktionen und militärische Eingriffe drohen kann. Ob diese durchgesetzt werden, entscheiden die 5 ständige Mitglieder (USA, Russland, China, Frankreich und England) und die 10 wechselnde Mitglieder der UNO mit dem Vetorecht. Wenn ein Land damit nicht einverstanden ist oder es politisch nicht passt, dann können sie alles absagen. Dies verursacht, dass Länder sich nicht auf die UN verlassen und Miltärbündnisse abschließen, um sich gegenseitig zu helfen. Somit wird keine Lösung des Konfliktes gefunden, da die Mitglieder nicht zusammen arbeiten und sich nicht gegenseitig vertrauen. Glücklicherweise hat China den UN-Sanktionen zugesagt und der chinesische Außenminister Wang Yi sagte den Verbündeten in New York, das Atomprogramm aufzugeben: „Wir rufen Nordkorea dazu auf, nicht weiter in die eingeschlagene gefährliche Richtung zu schlagen“. Anstatt sich von der Aussage Chinas unsicher zu fühlen und mit den Atomtests zurück zu fahren, macht Kim Jong Un weiter: er kündigt ein Wasserstoffatomtest.

Die Drohungen der Wirtschaftssanktionen und die Aussage Chinas haben zu keinem weiteren Fortschritt geführt, Nordkorea zu entnuklearisieren. Aber ein Fortschritt wurde bereits getan: China und USA arbeiten trotz aller anderen Differenzen im Nordkorea-Konflikt besser zusammen. Von provokanten Tweets auf eine Zusammenarbeit mit China- ein Schritt näher zu einer Lösung des Konfliktes ist man schon. Sie müssen nur die richtige Strategie finden und Drohungen mit Wirtschaftssanktionen scheint nicht die richtige zu sein.

Südkorea, ein wichtiger US-Allierte in Ost-Asien versucht anders zu handeln. Präsident Moon Jae sucht die Verständigung mit dem Norden. Kim Jong Un kündigte er sei dialogbereit und sein Land im Februar an den olympischen Winterspielen in Südkoreanischen Pyoenchang teilnehmen zu können. Verteidigungsminister Cho Myong Gyon erklärt auf Kims Ansprache: „Die Regierung ist zu Gesprächen mit Nordkorea zu jeder Zeit, an jedem Ort und in jeglicher Form bereit“. In den Gesprächen konnte Südkorea das Atomprogramm nicht ignorieren, da dessen Ziel die Entnuklearisierung Nordkoreas ist, denn kein Land ist so stark vom Konflikt betroffen wie Südkorea. Ein Krieg wäre für Südkorea nicht bedenklich, da der Ballungsraum um die Hauptstadt Seoul mit 25 Millionen Menschen nur 50 Kilometer von der Grenze und damit in Reichweite der nordkoreanischen Artillerie liegt. Kim Jong Un weigert sich über sein Atomprogramm zu reden. Es ist seine Lebensversicherung und seine Macht und dies wird er nie aufgeben. Südkorea merkt, dass es nicht klappt und droht mit weiteren Sanktionen.

Nordkorea und Trump versuchen auch ein anderen Weg und zwar die Kommunikation. Trump will sich mit Kim Jong Un treffen und verspricht dabei ihm Schutz und Reichtum zu geben, wenn er das Abkommen der nuklearen Ausrüstung einlässt. Doch Kim Jong Un lehnt es ab. Als Reaktion der Ablehnung droht Trump mal wieder mit Tweets: „kleinen Raketenmann“.

Als Nordkorea bereit zu reden war bei dem Gipfeltreffen in Singapur, lehnte es diesmal Trump ab. Grund war die offene Feindseligkeit in den jüngsten Äußerungen. Kim Jong Un sagte in seine Erklärung, er wolle das Beste für Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel tun. Diese Absagen zeigen wie tief verwurzelt die Feindseligkeiten zwischen Nordkorea und USA sind. Der Gipfel war die Gelegenheit genau dies zu verbessern.

Alle Handlungen, die bis jetzt benutzt wurden, hatten keinen Erfolg. Jede Strategie die man benutzt endet mit den üblichen Drohungen und Provokationen.  Provokation mit Tweets, Druck auszuüben mit Wirtschaftssanktionen und die Kommunikation klappen nicht.

Was muss denn getan werden, um den Konflikt zu lösen? Um Frieden wieder herzustellen?

Alle Akteure, die im Konflikt beteiligt sind, d.h. USA, China, Südkorea, Japan und Russland, sollten zusammenarbeiten und sich gegenseitig vertrauen. Drohungen auf Nordkorea sind keine Lösung, denn es entwickelt sich dann zu einer gegenseitigen Bedrohung und die Gefahr auf Krieg steigt. Die Lösung ist Zusammenarbeit, das Vertrauen und die Kommunikation mit Nordkorea. Man soll Kim Jong Un nicht sofort mit dem Atomprogramm ansprechen, sondern man muss erst die Spannung, Missverständnisse und Fehlaktionen auflösen. Man soll auf das Ziel der Entnuklearisierung Nordkoreas verzichten, denn Kim Jong Un will kein Krieg. Er will seine Macht besitzen und wird sie auch nie aufgeben. Wenn man Drohungen durchsetzt, um das Atomprogramm zu zerstören wird er genau so handeln: er wird immer weiter Atomwaffentests durchführen und wenn immer so weiter gehandelt wird, wäre die Beendung des Konfliktes mit Krieg nicht auszuschließen. Deswegen soll man Nordkorea als Nuklearmacht anerkennen und das Atomwaffenprogramm akzeptieren und dazu Regeln beschließen. Diese Regeln könnten ein Nichtangriffspakt aller am Nordkorea-Konflikt beteiligten Staaten beinhalten, ein Friedensvertrag für Korea, der das bestehende Waffenstillstandabkommen ersetzt, eine Beendigung der unilateralen und multilateralen Sanktion, eine Einrichtung einer nuklearwaffenfreien Zone in der Region und zuletzt sollen die beinhalten, dass Nordkorea nicht mit Atomwaffen angreift.

Wenn so gehandelt wird, bin ich der Meinung, dass der Konflikt friedlich beendet werden kann und dass zwischen den beteiligten Ländern Frieden herrscht.

 

Quellen:

https://www.zeit.de/index

http://war-on-terror.de

https://www.tagesschau.de

http://www.spiegel.de

 

 

 

 

 

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Eine Antwort auf Nordkorea-USA Konflikt: Wird es jemals ein Ende finden?

  1. MalSp10c sagt:

    Liebe NatG10,
    dein Kommentar zum der möglichen Konfliktlösung oder Friedespolitik in dem Konflikt zwischen der USA und Nordkorea, ist sehr gut Strukturiert und in sinnesgemäße Abständen eingeteilt. Ich finde es sehr gut, wie du die Zitate in deinem Kommentar verwendest und passend in die zwischen Fragen deines Kommentares einbaust. Du hast dich auch viel mit der Vorgeschichte des Konfliktes zwischen der USA und Nordkorea beschäftigt. Diese helfen dem Leser sich in den Konflikt einzulesen und selbst eine Meinung zum Konflikt zubilden. Auch deine Quellen, die du verwendest hast, sind ausschließlich öffentliche, aktuelle und vertrauenswürdige Quellen. Ein zweimal passiert dir ein Sprachlicher Fehler beim Verfassen, diese beeinträchtigen jedoch keines wegs den Leser oder dein Kommentar. Im Großen und Ganzen ist das Kommentar sehr gut.

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