Ist Frieden zwischen Nordkorea und den USA möglich?

„… den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren und zu diesem Zweck wirksame Kollektivmaßnahmen zu treffen, um Bedrohungen des Friedens zu verhüten und zu beseitigen, Angriffshandlungen und andere Friedensbrüche zu unterdrücken und internationale Streitigkeiten oder Situationen, die zu einem Friedensbruch führen könnten, durch friedliche Mittel nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit und des Völkerrechts zu bereinigen oder beizulegen.“

– UN-Charta, Art. 1 Ziff. 1

Die Charta der Vereinigten Nation wurde am 26.06.1945 verlassen. Die Welt hat gesagt »niemals wieder« nach dem zweiten Weltkrieg. Nach dem die Diktatur von Adolf Hitler zum Holocaust und anderen Grausamkeiten geführt hatte. Deshalb dürfte die UNO angesichts der Grausamkeiten gegen weite Teile der nordkoreanischen Bevölkerung nicht länger gleichgültig sein.

Diplomaten hielten es schon im Januar für wenig wahrscheinlich, dass der Menschenrechtsrat zum Abschluss seiner Frühjahrssitzung Ende März eine Resolution verabschieden würde. Diese Forderung wird bislang von der UN-Vetomacht China und einer Reihe afrikanischer Staaten, die den Gerichtshof nicht anerkennen, abgelehnt.

Am 29. Dezember 2011 wurde Kim Jong Un zum „ obersten Führer“ ausgerufen. In Nordkorea gab es schon lange eine Militärdiktatur. Dies ist eine Statussymbol, welches die nordkoreanische Wirtschaft in den Hintergrund stellen soll, welche nicht wirklich existiert. Das Pro-Kopf Einkommen gehört zu den ärmsten Nationen der Welt. Ein Grund wieso das Atomwaffenprogramm von Nordkorea erweitert wurde und Hilfsgelder und Ressourcen missbraucht wurden, indem erpresst wurde. Die Ziele, Nordkoreas Interessent zu vertreten. Dazu gehörte die Planwirtschaft, welche in Nordkorea streng durchgezogen wird und das Anarchische Weltbild. Das Hauptziel des Atomwaffenprogramms war „nur“ der Status. Es ging um den Ruf Nordkoreas und Kim Jong Un. Er zwang die Länder in der UNO, sein Land als eine Nuklearmacht anzuerkennen. Die Vereinigten Staaten, welche eine freie Marktwirtschaft, den Kapitalismus und den Weltstaat unterstützen, und anderen Staaten fühlten sich gezwungen zu handeln. Ihre Maßnahme: eine offene und direkte Provokation. Sie wussten jedoch auch, wenn Kim das Atomwaffenprogramm starten würde, könnte damit die ganze Westküste der ausgelöscht werden. Es war von vorne rein klar das die Vereinigten Staaten die realistische Theorie verfolgten, so wie Nordkorea es auch tat. Ab Februar 2015 stieg die Spannung zwischen den USA und Nordkorea wieder. Die EU verschärfte 2017 die Sanktionen gegen Nordkorea, wegen den Drohungen der Atombomben.

Einer der Lösungsansetzen dieses manifesten Konfliktes, welcher auch als Kalter Krieg bezeichnet wurde, war zum einen die Zusammenarbeit zwischen China und den USA. Da China Nordkorea durch die Wirtschaft und die Bündnisse sozusagen „beschützt“ oder deren „Lebensversicherung“ ist, sollte die Zusammenarbeit zwischen den USA und China gefördert werden. Die Vereinigten Staaten arbeiteten mit Japan und Südkorea zusammen, sodass sie eine Art Schutz besaßen. Denn Japan fürchtet den Krieg und ist aber auch ein asiatischer Machtfaktor. So wusste Kim Jong Un, würde er die Atomwaffe starten, hätte er kaum verbündete auf seiner Seite und würde als weiteren Punkt, sein Saat selbst „zerstören“.

Man kann sagen, dass es ein militärisches Wettrüsten zweier Nationen ist, welche gegenseitig Druck aufbauen. So gibt es eine Frieden, der jedoch negativ ist. Das heißt, durch das Unterdrucksetzen und der Erpressungen entsteht ein Frieden und der Krieg bricht nicht aus. Die Frage ist nur, wie lange dieser Konflikt ein Konflikt bleibt und wie lange, dass „Kräftemessen“ der USA und Nordkorea „nur“ ein Wettrüsten derer Atomwaffen bleibt. Nordkorea droht mit Raketen, worauf hin Trump mit „Feuer und Wut“ droht. Dies erhöht die Spannungslage in Nordkorea. Man geht davon aus, dass dies nicht unmittelbar zu einem Krieg führen wird. Sicher ist nur, dass die Instabilität der Regionen wächst.

Am 12. Juni 2018 soll es die historische Begegnung zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un geben, welche, wie viele meinen, platzen oder verschoben wird. Die USA stellt für solch ein Treffen einige Bedingungen. Die vollständige und unumkehrbare atomare Abrüstung Nordkoreas, worauf hin die Vereinigten Staaten im Gegenzug wirtschaftliche Hilfen anbieten,da das asiatische Land international weitgehend isoliert und wirtschaftlich enorm geschwächt ist, auch wegen der jahrelangen UN-Sanktionen.

Ich denke die wahre Bedrohung besteht in einem möglichen Krieg mit Nordkorea. Trotzdem weiß selbst Kim Jong Un, dass er bei einem offenen Krieg gegen den Rest der Welt keine Chance hätte. Die Supermächte USA, Russland und China, sind heute alleine stark genug, einen drohenden Krieg zu verhindern. Damit auf internationaler Ebende Frieden herrscht, sind Bündnisse und Abkommen von hoher Bedeutung. Die UN ist das machtvollste Instrument zur Friedenssicherung, jedoch braucht die UN die Unterstützung der Mitgliedsstaaten, um richtig zu funktionieren. Deshalb soll die Zusammenarbeit zwischen China und den USA auch einer der Hauptzeile sein. Es wird meiner Meinung nach keinen Frieden, aber auch kein Krieg geben. Auf Dauer ist nur die Frage, wie lange solch ein atomares Wettrüsten aufrecht erhalten bleiben kann.

Quellen/Textnachweise:

http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Korea1/kim2.html

https://sicherheitspolitik.bpb.de/country-reports?iso=KOR&with1=KOR&with2=USA

http://war-on-terror.de/

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-05/nordkorea-donald-trump-termin-treffen-zweifel

http://www.un.org/en/charter-united-nations/

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Eine Antwort auf Ist Frieden zwischen Nordkorea und den USA möglich?

  1. Fiona Kröger sagt:

    Liebe MalSp10c,
    Den Kommentar mit einem Zitat zu beginnen, ist möglich, aber macht es nicht einfacher für den Leser.
    Gut finde ich, dass du die Position des UN einbringst. Zu Europa hätte ich mir etwas mehr Ausführungen gewünscht. Zum Beispiel auch, was bei einer Eskalation in den Ländern der Akteure wäre.
    Als Hauptziel von Kim Jong Un sagst du, dieser wolle nur Prestige. Der eigentliche Grund, Lebendsversicherung seines Landes, hätte noch ausgeführt werden können.
    Trotzdem versteht man deinen Kommentar, und die Quellen sind nachvollziehbar und informativ.
    Deine FioK10

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