ISIS von innen

Eingereicht per Mail von J.H.

Isis von innen

Ihre Hinrichtungen sind brutal, schonungslos und sollen ihren Feinden das fürchten lehren.

Der Außenwelt präsentieren sie gerne ihre Stärke und den unerschütterlichen glauben daran einen Gottesstaat zu errichten. Doch wie gelingt es einer Terrororganisation ein so großes Gebiet halten zu können, ohne dass die dort lebenden Bewohner in Scharen fliehen.
Können Terroristen einen Staat überhaupt finanzieren und zu dem noch führen ?

Es war eine Eroberung von nur wenigen Tagen. Mossul, die zweit größte Stadt Iraks fällt in die Hände der Dschihadisten und bildet so den Grundstein des weitreichenden einnehmen weiterer Gebiete. Denn was sich in dieser Stadt verbarg ist ein Waffenreservoir mit einem Wert von rund 3 Milliarden Euro.

Was folgte ist die Unterwerfung weiter Gebiete die sich bei weitem nicht mit einer solchen militärischen Präsenz messen können.

Was folgte war die Einführung der Scharia, die mit äußerster Brutalität durchgesetzt wurde. So konnte sich die Terrororganisation sicher sein, dass sich innerhalb des Volkes kein Wiederstand bilden kann. Zu groß ist die Angst um das eigene Leben und das der Familie.

Mit bloßer Angst kann jedoch kein Volk ernährt werden. Hierbei Bedient sich die Terrorgruppe der Zentralbank in Mossul die im Besitz von 200Kg Gold ist und zusätzlich einen Reichtum von geschätzten 450 Millionen Dollar besitzt. Ein weiteres Finanzieren der militärischen Streitmacht war nun möglich. Doch das große Ziel ist nicht das Geld, sondern das Land an sich. Irak ist ein Land, dass unfassbar reich an Bodenschätzen ist. Neben den Vielen Ölfeldern die Täglich einen Umsatz von 500 Tsd. – bis 1 Mio machen, hat das bisher eingenommene Gebiet den 2. Größten Phosphatanteil der Welt.
Zu dem hat die Terrorgruppe einen Großteil der Kornfelder für sich beanspruchen können und Zeitweise auch einen Staudamm, wodurch sie den Menschen ihres Eroberten Gebietes zeigen konnten, dass gegen Hunger gesorgt ist.
Mit all diesen Ressourcen macht sich die Organisation Unabhängig und ist nicht auf äußere Einflüsse Angewiesen.

Da für das nötige Essen und ein recht ansehnliches Einkommen gesorgt worden ist, gilt es nun das Volk von seiner Sache zu überzeugen. Hierbei bedient sich die Isis einiger Anhänger in Führungspositionen die sich unter anderem um die Polizei, innerer Sicherheit, Kontrolle der Banken und auch der Medien kümmern. Die Medien sind hier besonders im Fokus. Sie wollen das Volk dazu bewegen zurück in das goldene Zeitalter des Islams zurückzukehren. Krisen und Armut bilden eine Stimmung der Unzufriedenheit und eben diese wird ausgenutzt um das Volk zu ihrer Meinung zu bekehren.

Das Ergebnis ist ein Konstrukt mehrerer Ebenen die das Volk zu Reichtum bringen sollen und mit Propaganda dem sowohl inneren, als auch äußeren Kreis eine Festigkeit ihres Gottesstaats zeigen.

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2 Antworten auf ISIS von innen

  1. Anonymous-T sagt:

    Hi J.H,

    ein sehr interessanter Beitrag den du verfasst hast. Der Titel ,,Isis von Innen“ erweckt Interesse und Vorfreude auf das Lesen.
    In deinem Blog behandelst du die Frage wie die Isis ihre Einwohner nicht verschreckt und wie sie als eine Terrororganisation ohne wirkliche politische Stabilität, ein Land kontrollieren kann. Dazu gehst du zunächst auf die Art und Weise ein wie die ISIS handelt und sprichst darauf an das sie ein ,,Gottesstaat“ errichten will. Ohne einen wirklichen roten Faden berichtest du das die ISIS ein großes Gebiet besitzt. Dabei stellt sich für mich die Frage von Anfang an was genau ein ,,Gottesstaat“ ist? Dabei arbeitest du mit einer sehr schwammig formulierten Leitfrage.
    Des Weiteren ziehst du irgendwelche Informationen aus dem Nichts die ohne Quellenangaben nicht belegt werden können und nicht Aussagekräftig sind.
    Nach der schwammigen Leitfrage gehst du ohne einen roten Faden auf die Eroberung Mossuls ein, die nach deiner Aussage ein Waffenresevoir von 3 Millionen Euro besitzen soll. Mit dieser Annahme behauptest du das die ISIS aufgrund deren militärische Stärke ohne Gegenwehr weitere Gebiete erobern konnte. Demnach wurden in den Gebieten die ,,Scharia“ eingeführt. Aber was ist überhaupt eine Scharia? Darauf hättest du nach meiner Meinung ebenfalls näher eingehen können.
    In den letzten zwei Absätzen beginnst du erst deine Leitfrage zu beantworten. Du nennst Fakten und Zahlen bei der die Unabhängigkeit der eroberten Gebiete gezeigt werden. Du behauptest das nur die wirtschaftliche Stärke und einige Beamte ausreichen um ein Land stabil halten zu können. Meines Erachtens hättest du näher auf die Führungspositionen eingehen können, da dieser Bereich von dir in einem Satz beendet wurde. Am Ende deines Blocks berichtest du das die ISIS mit deren Gräuelakte eine Festigkeit in ihrem Vorhaben aufweisen können.
    Meiner Meinung nach hättest du in vielen Bereichen in deinem Block spezieller dich auseinandersetzen können , mir gefiel die schwammige Darstellungsweise und die Herangehensweise der Fragenstellung nicht, da sie viel zu schwammig war. Zu mal ein Quellenverzeichnis fehlt, was das Ganze nochmal von der Aussagekraft schwächelt, du hättest irgendwelche Zahlen vom Prinzip hin schreiben können. Diese Tatsache, sowie dein polemischer Schreibstil machen es meiner Meinung nach leider schwer deinen Eintrag ernst zu nehmen und als etwas anderes als Behauptungen wahrzunehmen. Dies ist sehr Schade.

    Grüße Anonymous-T

  2. BigLuh sagt:

    Hey J.H
    Ich finde deinen Artikel “ISIS von innen“ im Ganzen gut gelungen, in manchen Punkten jedoch nicht immer recht schlüssig.
    Zunächst mal finde ich deine Überschrift sehr gelungen, da sie auf den Punkt bringt worum es in deinem Blogeintrag überhaupt geht. Deine damit verbundene Einleitung -plus Leitfrage, sorgt ebenfalls für Spannung und ermutigt zum weiter lesen. Im weiteren Verlauf deines Blogeintrags erwähnst du, die anfängliche Übernahme des Islamischen Staates auf die Stadt Mossoul und wie sie sich von Dort aus Ausgebreitet hat. Dieser Aspekt ist meiner Meinung nach gut getroffen, da man sich nochmals vor Augen führen kann, wie der Grundstein dieses Terrors gelegt wurde. Im Anschluss wird es detaillierter. Es wird erwähnt, wie systematisch der IS bei seinen Machenschaften vorgegangen ist. Zunächst vielen der Organisation Waffen in die Hände, was dazu führte wertvolles Gold zu erbeuten, womit man weitere Kämpfer finanzieren konnte und seine Macht festigte. Im weiteren Verlauf sagst du, dass es nicht vordergründig um das Geld gehe sondern, dass unter anderem Bodenschätze einen viel wichtigeren Stellenwert hätten. Dies ist ein wichtiger Punkt, der nicht jedem bekannt war. Zum Ende hin erwähnst du nochmals die Medien und die Bedeutung die sie in diesen Ausnahmezuständen spielen. Ein wichtiger Punkt – ohne Frage, deswegen wäre es gerade hier gut gewesen, weiter darauf ein zu gehen. Vielleicht ein aktuelles Beispiel, einen Artikel oder wenigstens ein Zitat aus einer Zeitung vor Ort. Somit kann sich der Leser vor Augen führen, wie genau die Medien in diesen Orten agieren. Bis hier hin, finde ich deinen Artikel wirklich gut, jedoch kommt dann das Fazit, was meiner Meinung unglücklich geschrieben ist. Deine spannende Leitfrage, wird nur teilweise beantwortet, du fasst lediglich zusammen, wie die Struktur in einer Stadt wie Mossoul momentan ist und wie sich diese mit dem Einfluss des IS finanziert. Der zweite Teil deiner Leitfrage bleibt jedoch offen. Inwieweit können denn nun Terroristen einen Staat leiten? Dieser Teil der Frage ist meiner Meinung nach sogar der interessantere der Leitfrage aber bleibt wie gesagt unbeantwortet. Deswegen hast du meiner Meinung nach, wirklich gut angefangen aber hörst viel zu früh mit dem eigentlichen Blogeintrag auf.

    Gruß,
    BigLuh

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