ISIS STOPPEN! Feinde müssen sich verbünden – (bis wohin geht der Stolz?)

„Türken und Kurden sind Brüder – die, die es trennen sind Verräter“ Ahmet Davutoğlu

 

Wie weit soll der Stolz zwischen den Türken und den Kurden noch andauern? Bis die letzten Zivilisten sterben? Oder soll man darauf warten, dass die IS doch Syrien und den Irak übernehmen.

Anstatt, dass sich die Türkei mit der PKK bekämpft, sollten sie sich verbünden und gemeinsam gegen die Terrororganisation IS rangehen. Je schneller die IS von der Welt geschaffen wird, desto schneller ist der Aufbau des Alltags der heimischen Bevölkerung. Zwar wird es sehr schwer sein aber, wenn damit Zivilisten insbesondere Frauen und Kinder beschützt werden können, sollte an Stelle von Stolz, die Brüderschaft an erster Linie stehen.

 

 

Der Türkisch- Kurdische Konflikt existiert seit längerem in der Türkischen Republik. Dieser Konflikt hat sich seit dem Mustafa Kemal Atatürk den Kurden, die Wiedererlangung von Mosul (kurdisches Gebiet im Irak), eine Brüderschaft mit den Türken und die Bewahrung des Kalifen versprach im Gegensatz dazu, dass die Kurden im Unabhängigkeitskrieg (1919-1922) der Türkei helfen, besonders geschärft. Nach dem Krieg wurden die drei Versprechen von der Atatürk und seine Partei nicht eingehalten. Im Jahre 1978 gründete sich die Arbeiterpartei PKK. Schnell wurde die PKK verboten und wurde als Terrororganisation gesehen. Die Auseinandersetzung ist seit 1984 mit Waffengewalt, zwischen der Organisation PKK und den dagegen operierenden Türkischen Streitkräften und paramilitärischen Einheiten, die auch dominieren.

Die IS ist eine seit 2003 aktive Terrororganisation. Die Basis der IS bildet eine Gruppe aus ehemaligen Offizieren der Irakischen Armee. Außerdem ist die IS in verschiedenen Staaten aktiv um neue Mitglieder anzuwerben und sich somit zu verbreiten. Nach dem die IS militärische Gebiete im Irak und Syrien erobert hatte, rief sie am 29.Juni.2014 einen Kalifaten-Staat aus. Seitdem an, verbünden sich immer mehr Leute der IS an, weil sie fest davon überzeugt sind, dass Abu Bakr al-Baghdadi der Nachfolger des Propheten Mohammeds (s.a.v) ist. Die IS wird von dem UN-Weltsicherheitsrat, von den muslimischen Gelehrten und dem Großmufti Saudi-Arabiens als terroristische Vereinigung eingestuft.

 

ISIS und die PKK

Da die ISIS sehr viele Mitglieder angeworben hat und sich gewaltsam Teile von Syrien und Irak erobert hat, haben sie alles zerstört, was ihnen im Weg stünde. Dörfer wurden ausgebrannt, ganze Städte wurden ausgeraubt und geplündert und alle die nicht zum „Islam“ konvertieren wollten oder sich gegen die IS wehren wollten, wurden umgebracht. Frauen wurden mitgeschleppt und verkauft, Kinder wurden ohne Gnade entweder mitgeschleppt und die Männer wurden umgebracht. Die ersten Reaktionen kamen und die ersten wiederstände. Spätestens als die Syrische Stadt Kobane erobert wurde hat auch die PKK mit anderen Organisation angefangen gegen die IS stärker ranzugehen. Waffen wurden von verscheiden Länder zu Verfügung gestellt. Waffen waren viel wichtiger für die PKK als Nahrung und Wasser. Nach kurzer Zeit und vielen Toten wurde die Stadt Kobane von der IS befreit und der Alltag wird langsam aber sicher wieder hergestellt.

 

Jedoch: Wie lange kann die PKK mit anderen Organisationen gegen die immer militärisch größer und Waffenstärkere IS sich wehren?

Eine geographisch und strategisch schnelle sowohl als auch effektive Lösung ist, wenn die PKK mit der Türkei zusammen kooperieren würde und könnte, um die IS zu schwächen, falls möglich sogar zu stoppen. Die Türkei ist militärisch stark und ist den Problemen sehr nahe, weil Syrien und Irak die Nachbarländer sind. Außerdem würde es für die Kurden einfacher sein in die Türkei zu flüchten wenn die „Grenze“ offen wäre. Ein weiteres Argument ist, dass die Türkei es gebilligt hat Angriffe gegen die IS durchzuführen. Wenn es zu so einem Pakt zwischen der Türkei und der PKK kommen würde, würde davon eventuell der Frieden zwischen Türken und Kurden profitieren.

Aber wäre die Türkei oder die PKK bereit sein, mit ihren Feinden gegen andere Feinde zu kämpfen?

Falls dieser Pakt zwischen der Türkei und der PKK kommen würde, könnte kurzer Zeit später auch die NATO eingreifen und somit wäre die IS nicht mehr in der Lage sich dauerhaft zu verteidigen, weil die NATO sowohl militärisch, als auch strategisch stärker und besser sind als die IS. So könnte es zumindest in der Theorie aussehen. Doch in der Praxis wird es sehr wahrscheinlich nicht so ablaufen. Es ist für beiden Seiten sehr schwer mit ihren Feinden zu kooperieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer Eskalation kommt ist sehr hoch, da man mit dem Feind Seite an Seite kämpft. Aber das ist noch lange kein Grund die getöteten Zivilisten zu rechtfertigen.

 

Wie lange soll der Stolz noch dauern?

Es sieht nicht danach aus, dass die PKK mit der Türkei zusammen kooperieren würde. Dafür haben beide Seiten einen zu großen Stolz und es wird darauf gewartet bis das Problem IS verschwindet. Die PKK möchte nicht, dass die Türken nach Kobane kommen und ihn Helfen und die Türken beschützen nur ihre Region. Für diese Dickköpfigkeit auf beiden Seiten, leiden und sterben täglich immer mehr Frauen und Kinder. Zwar sind schon über 1,5 Millionen Flüchtlinge in der Türkei angekommen, jedoch ist die Aufnahme von Flüchtlingen auf Dauer keine Lösung. Das eigentliche Problem (Terrororganisation IS) muss aus der Welt geschaffen werden, damit auch die Zivilisten dort endlich wieder in Ruhe Leben können.

 

 

 

 

 

 

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Islamischer_Staat_%28Organisation%29

http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeiterpartei_Kurdistans#Organisationsgr.C3.BCndung_und_erste_Jahre

http://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkisch-kurdischer_Konflikt

http://www.tagesschau.de/ausland/tuerkei-islamischer-staat-101.html

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-10/kobani-konflikt-pkk-is

„Orta Doğu’da Geleceğin İnşasında Kürtler“ – Orhan Miroğlu

„Atatürk Hayatı ve Üstün Kişiliği“ – Hamza Eroğlu

 

 

 

 

 

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