Inwiefern zerstört der Überwachungsstaat die Privatsphäre und die Intimität des deutschen Volkes?

Inwiefern zerstört der Überwachungsstaat die Privatsphäre und die Intimität des deutschen Volkes?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen muss man zunächst mal genau wissen was genau ein Überwachungsstaat ist und was ihn ausmacht. Ein Überwachungsstaat spioniert seine Bürger legal aus um Sicherheit zu gewährleisten und Verbrechen präventiv zu verhindern oder sie im Nachhinein aufzuklären. Deutschland spioniert seine Bürger ständig aus. Es speichert Verbindungen von Telefonen, Gespräche von so genannten „Chatrooms“ und Internetverläufe, auch die Ortung über das Mobilfunknetz ist jeder Zeit möglich. Nicht nur Deutschland spioniert seine Bürger aus sondern auch die USA und Großbritannien. Mit Hilfe von Spionagesoftware wie Prism und Tempora werden jegliche Aktivitäten die über britische und/oder amerikanische Server laufen gespeichert.

 

Der Überwachungsstaat ist ein kontroverses Thema mit vielen Verschiedenen Meinungen. Befürworter behaupten, dass man so seine Bürger schützen könne. Die Argumentationen werden meistens mit Phrasen gestützt wie „Die Welt ist unsicherer geworden. Deutschland hat bisher Glück gehabt. Aber wir leben nicht auf einer Insel der Glückseligen“ (Zitat:http://www.sueddeutsche.de/kultur/pro-video-ueberwachung-wir-leben-nicht-auf-der-insel-der-glueckseligen-1.221272)

Solche Phrasen dienen meiner Meinung nach als Stilmittel um Personen einzuschüchtern und sie auf die Seite der vorliegenden Meinung zu ziehen und nicht um die These „Pro-Überwachung“ konstruktiv zu untermauern. Ein weiteres Argument das von Befürwortern sehr oft genannt wir ist „Wer nichts verbrochen hat, hat auch nichts zu verbergen“. Dies ist zwar an sich richtig dennoch, wenn ein Mensch die Gewissheit darüber hat das der 24 Stunden am Tag ausspioniert werden kann oder gar wird. Hinterlässt einen bitteren Beigeschmack der zu Folge haben könne der kritische oder kontroverse Gedankengang behält man schlussendlich doch lieber für sich anstatt sich mit anderen darüber auszutauschen und somit eine kollektive Meinung zu schaffen und eine solche Meinung ist essentiell für z.B. der Bildung einer Partei, das organisieren einer Demonstration oder dem Aufmerksam machen von Unrecht.

Gegner des Überwachungsstaates gehen vor allem noch einmal darauf ein das „Wer nichts verbrochen hatte auch nichts zu verbergen hätte“. Hier tut sich nämlich eine Kontroverse auf. Die Bürger werden also komplett für den Staat durchsichtig gemacht, jedoch bleiben Informationen und Informationsaustausch zwischen Geheimdiensten und dem Staat für den Bürger komplett unzugänglich. Ein Beispiel für den massiven Eingriff in die Privatsphäre zeigt auch der Fall von Andre Holm dieser war ein Mitarbeiter der Humblot Universität. Er wurde auf Grund der von ihm in einem online Artikel veröffentlichten Wörter „Gentrification“ und „Prekarisierung“ ,da diese in einem Bekennerschreiben von Anschlägen auf Polizeifahrzeugen erwähnt worden waren, Wochen lang unbemerkt ausspioniert und bespitzelt und schlussendlich 3 Wochen in Untersuchungshaft eingesperrt. Selbst nach seiner Freilassung wurde er weiter überwacht. Der Schaden das er nun die Gewissheit darüber hat, dass Fremde intime Details seines Privatlebens haben ist kaum wieder gut zu machen.

Bis heute ist ein Mahnmal gegen Spionage und Datensammlung die rosa Liste, diese war ein Verzeichnis in der die Namen aller homosexuellen in Deutschland archiviert waren. Diese Liste wurde bereits im Kaiserreich angelegt. Die Liste hatte fatale Folgen für alle Homosexuellen in Deutschland da diese nach der Übernahme der Nationalsozialisten, mit Hilfe der „rosa Liste“ systematisch verfolgt werden konnten und entweder kastriert, in Psychiatrien gesteckt oder in Konzentrationslagern getötet wurden. Würden Grenzen damals schon so stark kontrolliert werden wie heute, mit biometrischen Pässen, Fingerabdrücken oder Röntgenscannern wäre die Verfolgung der Juden wahrscheinlich noch fataler gewesen und dies wirft schlussendlich die Frage auf ob man mit so einer starken Überwachung und mit der Durchsichtigkeit von Privatsphären nicht indirekt einen Weg für die zukünftige Verfolgung von Randgruppen oder Minderheiten schafft. Dies ist auch meiner Meinung nach alles andere als eine daher geholte Schwarzseherei.

Ein Schriftsteller der oft in die Augmentation für oder gegen Überwachung gezogen wird, ist George Orwell dieser hat nach dem zweitem Weltkrieg (1984) einen fiktiven Roman geschrieben. In diesem Roman wird vorausgesagt, dass es der Staat schafft durch komplette Überwachung so sehr in die Privatsphäre der Bevölkerung einzugreifen, dass er diese zu Handlungen zwingt die nur seinem Gesetz entsprechen. Es wird Sprache zensiert und Sexualität unterdrückt. Dies Alles rechtfertigt der Staat durch inszenierte Kriege und Terroranschläge. „1984 WAR NICHT ALS ANLEITUNG GEDACHT“ plädieren Gegner des Überwachungsstaates immer wieder, weil diverse, damals noch Fiktionen, heute schon möglich sind. Jederzeit kann Mittels GPS und Smartphone die genaue Position eines Bürgers ermittelt werden. Wie zuvor schon erwähnt speichern Prism und Tempora alle Aktivitäten die man im Internet ausführt. Ebenfalls wurde auch schon aus mehr oder weniger willkürlichen Gründen in andere Länder einmarschiert, wie es der Fall war als die USA wegen angeblichen Massenvernichtungswaffen den Irak angriff um weiteren Terrorismus wie den 11. September zu verhindern.

Meiner Meinung nach ist die Intimität und die Privatsphäre der deutschen Bevölkerung schon auf dem Weg komplett zerstört zu werden. Das Problem was ich darin sehe, ist schlicht weg der Informationsmangel. Obwohl das Thema Spionage und Überwachung in den Medien durchaus präsent ist, wird trotzdem noch zu selten darauf Aufmerksam gemacht wie sehr man wirklich ausspioniert wird. Der Grund warum noch nicht jedes Gespräch, jeder Brief oder jeder Austausch von Gedanken vom Staat abgefangen und gespeichert wird, ist nicht der Respekt vor der Privatsphäre oder Intimität, sondern das es einfach noch nicht die technischen Möglichkeiten dazu gibt. Jedoch zeigt die Historie, dass man dem für einen Staat essentiellem Volk keine übermäßige Ungerechtigkeit aussetzten kann, zumindest nicht über eine Ewigkeit. Ein Beispiel dafür wäre zum Beispiel der Marxismus. Der zeigt wie viel Macht das Volk über den Staat haben kann.

 

Quellen:

http://www.tagesspiegel.de/meinung/spaehprogramme-prism-und-tempora-lieber-nackt-als-tot/8411240.html

https://www.youtube.com/watch?v=iHlzsURb0WI

http://netzwertig.com/2013/06/10/us-internetueberwachung-prism-die-unangenehme-wahrheit-die-wir-schon-kannten/

http://www.sueddeutsche.de/kultur/pro-video-ueberwachung-wir-leben-nicht-auf-der-insel-der-glueckseligen-1.221272

http://www.upi-institut.de/irakkrieg.htm

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/denkmal-fuer-verfolgte-homosexuelle-auf-der-rosa-liste-der-nazis-1.2231667

 

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4 Antworten auf Inwiefern zerstört der Überwachungsstaat die Privatsphäre und die Intimität des deutschen Volkes?

  1. PinkLady sagt:

    Hallo DieterDachs,
    ich finde deinen Text sehr informativ und du hast deine Ansicht zu diesem Thema deutlich dargestellt. Zunächst hast du erklärt was ein Überwachungsstaat ist und was er tut. Du sagst, dass die Überwachung, aus der Sicht des Staates, für Sicherheit sorgen soll und Verbrechen verhindern oder aufklären soll. Spionage, zum Schutz des Bürgers. Hierfür werden Verläufe und Gespräche gespeichert, sei es vom Telefon oder aus dem Internet, auch Ortung eines Mobiltelefons ist keine Seltenheit mehr. Auch sagst du, dass der Bürger dadurch aber auch in seiner Meinungsäußerung bzw dem Austausch mit anderen eingeschränkt wird. Der Bürger wird also „durchsichtig“ für den Staat, doch der Staat nicht für den Bürger. Verstärkend zu deinen Argumentationen hast du das Beispiel des Andre Holm genannt und auch den damals fiktiven Roman, bezüglich eines Überwachungsstaates, von George Orwell genannt und kurz erklärt.

    Aber du vergisst zu erwähnen, dass dieses Thema auf eine rein individuelle Ansicht beschränkt ist. Nicht jeden stört es, überwacht zu werden, doch auch nicht jeder ist damit einverstanden. Wir, als Bürger, sollten das Recht haben über unsere Privatsphäre selbst entscheiden zu können. Dennoch ist es so, dass nicht jeder wirklich ausspioniert wird. Es werden zwar sämtliche Gespräche und Verläufe aufgezeichnet und gespeichert, aber nicht jedem wird Interesse gewidmet. Lediglich Personen, welche unter konkretem Verdacht stehen, zukünftig terroristische Handlungen durchzuführen. Daher ist die Anmerkung „Wer nichts verbrochen hat, hat auch nichts zu verbergen“ nicht ganz falsch, es befindet sich auch ein gewisses Maß an Wahrheit in dieser Aussage. Wie nun der einzelne darüber denkt bleibt subjektiv und abhängig vom Empfinden des Betroffenen.

    Dennoch meine auch ich, dass die Spionage und Überwachung der Bürger ein massiver Eingriff in die Privatsphäre des Einzelnen darstellt. Vielen deiner Aussagen kann ich mich ohne weiteres anschließen. Auch denke ich, dass diese Art der Überwachung nicht gezwungenermaßen die Sicherheit der Bürger gewährleistet oder unterstützt. Da nun eigentlich jeder dieses Thema kennt und darüber informiert ist, werden potentielle Täter die Kommunikation über die Medien wohl möglich vermeiden. Auch kann es trotz gezielter Überwachung die falschen Treffen, wie du es in deinem Beispiel schon genannt hattest. Ebenfalls kann es zur Diskriminierung verwendet werden. Wie viel Vertrauen kann man nun noch in den Staat stecken, wenn sie doch alles über jeden wissen? Meiner Meinung nach nur sehr wenig bis gar nicht. Ich werde nichts verheimlichen und ich habe auch nichts derartiges was der Staat nicht wissen dürfte, dennoch missbrauchen sie unser Vertrauen, schenken keines in ihre Bürger, aber von uns wird es verlangt. Was haben wir letztendlich davon? Gar nichts. Spionage ist kein Muss. Ich schließe mich demnach deiner Meinung an und empfinde deinen Text als nachvollziehbar kritisierend.

  2. LB sagt:

    Wenn ich dich richtig verstehe, sprichst du dich in deinem Beitrag gezielt gegen die Form des Überwachunsstaates aus.
    Du nennst jedoch kaum Gründe, die für diesen, seine Gründe und Methoden sprechen, da es diese offensichtlich gibt.

    Wie in deinem Beitrag genannt, „spioniert“ der Staat seine Bürger legal aus um ihnen Sicherheit zu gewährleisten. Meiner Meinung nach können die Wörter „ausspionieren“ und „legal“ jedoch in diesem Zusammenhang nicht in Verbindung gebracht werden, da die Überwachung wie schon gesagt legal und allen Bürgern bekannt ist. In diesem Zusammenhang wäre das Wort „Überwachung“ also treffender.
    Der Gedanke, dass die Überwachung undurchsichtig ist stimmt zwar, da man nicht klar darüber informiert wird, welche meiner Daten der Staat überwachen darf, jedoch widersprichst du dir, indem du sagst, dass der Staat im Besitz meines gesamten Verlaufs ist und mich 24 Stunden am Tag überwachen kann. Diese Methode der Überwachung ist zwar radikal, jedoch meiner Meinung nach keineswegs undurchsichtig.
    Mir stellt sich außerdem die Frage: Was habe ich überhaupt zu befürchten? Bin ich aufgrund von Meinungsfreiheit nicht sicher, solange ich keinen Anschlag plane?
    Außerdem muss man sich darüber im klaren sein, dass Daten sobald sie mit dem Internet in Berührung kommen so oder so nichts mehr mit Privatsphäre und Intimität zu tun haben.
    Ebenso sollten die positiven Aspekte des Überwachungsstaates nicht vernachlässigt werden. Obwohl die Liste der negativen Aspekte sicherlich länger ist, ist meiner Meinung nach allein der Punkt, dass zum Beispiel mögliche Terroranschläge verhindert werden können schwerwiegend.

    Trotz allem bin ich natürlich grundsetzlich deiner Meinung, dass jeder Mensch ein Recht auf Privatsphäre hat, auch bzw. insbesondere im Internet. Außerdem überschreitet meiner Meinung nach die legalisierte Autorisierung der Überwachung die Grenzen der Privatsphäre bei weitem.
    Jedoch kann man meiner Meinung nach mit oder ohne Überwachungsstaat keinesfalls von Privatsphäre im Internet ausgehen, man sollte bei wichtigen Inhalten vielleicht doch das private Gespräch suchen.

  3. Yoda sagt:

    Moin DieterDachs,
    Ich habe deinen Beitrag zum Überwachungsstaat gelesen und anhand deiner Beispiele entnommen, dass du findest das sowohl die Intimität als auch die Privatsphäre in Deutschland schon sehr stark geschädigt ist bzw. wird. Du hast gut definiert was ein Überwachungsstaat ist und auch schon zum Anfang gesagt das Deutschland seine Bürger überwacht. Im Folgenden hast du die Argumente der Befürworter dargelegt jedoch auch gesagt das diese als Überzeugung zur Überwachung dienen soll. Du hast gesagt, dass Bürger kontroverse Gedankengänge oder Meinungen für sich behalten würden mit der Gewissheit jemand könnte das lesen. Unteranderem nennst du auch das Beispiel der “rosa Liste“, mit deren Hilfe Homosexuelle von Nationalsozialisten aufgespürt wurden und entweder kastriert, in Psychiatrien eingewiesen oder in Konzentrationslagern gesteckt wurden.
    Ich verstehe was du damit sagen willst bin aber dennoch der Meinung, dass es richtig ist den Staat zu überwachen um eine Sicherheit des Landes zu gewährleisten. Ich zähle dir gerne einpaar Argumente auf die ebenfalls dafür sprechen. 1. Wenn der Staat oder irgendwer anders deine Daten haben will, kann er sich die durch einfache “Hacking-tricks“ beschaffen. 2. Niemand sitzt in einem Büro und liest sich alle deine Chatverläufe, SMS durch oder hört deine Telefonate mit, dies zeigt ja schonmal, dass man keine Angst davor haben sollte seine Meinung frei zu äussern. 3. Durch GPS-tracking können Täter leichter aufgespürt werden.
    Alles was wir im Internet machen wird im Normalfall sowieso gespeichert also besteht so gesehen keine Gefahr mehr, dass die Privatsphäre und die Intimität der Deutschen zerstört wird.
    Da man aber natürlich nicht einfach alles und jeden überwachen sollte muss es auch bei der Datenüberwachung klare Regeln geben, so sollten man zum Beispiel wie bei einer Hausuntersuchung eine Genehmigung eines Gerichtes bei Verdacht benötigen um eine Überwachung, oder wie du es ausgedrückt hast “ausspioniert und bespitzelt“, vorzunehmen. Ich hoffe du verstehst meine Ansätze.
    Mfg.
    Yoda

  4. jaypi sagt:

    Hallo DieterDachs

    Ich finde deinen Artikel über den Überwachungsstaat, dessen Methoden und dessen Eingriff in die Privatsphäre sehr einleuchtend und kann dir tatsächlich in fast allen Punkten zustimmen.

    Du hast zuerst den Begriff „Überwachungsstaat“ definiert um den Leser zu aller erst vor Augen zu bringen, was überhaupt einen Überwachungsstaat ausmacht und welche Kriterien dafür erfüllt sein müssten, dass man ihn so nennen kann. Somit hast du für deine Argumentation schon mal ein gutes Polster aufgelegt, wo nach du begründen kannst, dass wir in so einem Überwachungsstaat leben. Außerdem hast du dich mit den Pro-Argumenten für einen Überwachungsstaat auseinandergesetzt und diese mit eigenen Argumenten, nämlich dass die meisten Pro-Argumente Einschüchterungen seien kritisiert. Ich denke nämlich ebenfalls, dass von Regierungen sehr häufig Emotionen wie Angst geschürt werden, um ihre Interessen, wie in diesem Fall mehr Überwachung durchzusetzen. Dies kann man ja sehr gut beim Thema Vorratsdatenspeicherung beobachten. Den Menschen wird eine Unsicherheit, durch Terroristen suggeriert und gleichzeitig das Heilmittel vorgestellt, welches ihre Sicherheit wieder gewehrleisten soll, so können Menschen mit Angst manipuliert werden, in dem sie über diese Angst für etwas, wie in diesem Fall eine stärkere Überwachung überzeugt werden können.

    Außerdem hast du gut dargestellt, weshalb die These, „Wer nichts verbrochen hat, hat auch nichts zu verbergen“ völliger Blödsinn ist. Es ist meiner Meinung nach ein Grundbedürfnis eine Privatsphäre zu haben und diese wird durch eine kontinuierliche Überwachung gestört. Selbst wenn ich nichts verbrochen habe, habe ich eventuell trotzdem das Bedürfnis, Privates nicht ungewollt einen Zweiten zu übermitteln.
    Sehr einleuchtend finde ich auch den Bezug auf die Zeit des Nationalsozialismus und die Überlegung was wäre, wenn es wieder einen Totalitären Staat gebe und all unsere Daten dann in dessen Hand fallen würden. Durch die heutigen Möglichkeiten hätte dieser Staat dann all unsere Daten, mit denen er, wer weiß was anfangen könnte. Allerdings würde mich trotzdem interessieren, wie man Überwachung im Bezug zur Terrorbekämpfung und Kriminalitätsbekämpfung handhaben soll, da die Überwachung in diesem Fall ein wichtiges Mittel zur Prävention darstellt und ohne Überwachung die Gefahr für einen Anschlag tatsächlich höher sein würde, als mit Überwachung.
    Das Problem ist meiner Meinung nach, dass wir nicht mehr nur vom Staat überwacht werden, sondern unsere Daten von Großunternehmen wie Google und Facebook gesammelt werden, wodurch Überwachung eben nicht mehr nur eine Sache des Staates ist, sondern auch eine Sache von Konzernen ist, die viel mächtiger, als unser Staat sind. Diese sammeln Weltweit Daten und somit ist der Durchblick, wer Überwacht eben schwieriger zu finden, als in früheren Zeiten. Und eben lange nicht mehr nur ein Problem, welches durch eine Umwälzung des Staates gelöst werden kann, es ist ein Problem unseres Systems, welches mehr, als den Staat ausmacht.

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