Bekämpfung der Fluchtursachen in Afrika

Afrika, ein großer Kontinent, ist geprägt von totalitären Regimen, von Hungersnöten, von  Terrorismus, von den Folgen der globalen Klimakrise und nicht zu vergessen von den vielen Krankheiten, die auf Grund der schlechten hygienischen Verhältnisse entstehen. Viele Fluchtursachen die sowohl die EU, als auch die Nato seit Jahrzehnten zu bekämpfen versuchen. Hierbei stellt sich die Frage, ob es überhaupt eine realistische und moralisch mögliche Lösung gibt, die die Ungerechtigkeit auf diesem Kontinent beseitigt.

Im Kontinent Afrika herrschen verschiedene Konflikte und/oder Krisen, die bis hin zu Kriegen führen. Diese Konflikte, Krisen oder Kriege sind unterschiedlich einzustufen. Die Hungerskrise, unter der große Teile Afrikas leiden, stellt einen latenten Konflikt dar. Zwei Parteien haben andere Interessen: Lebensmittelverkäufer erhöhen die Preise, um den größt möglichen Gewinn zu machen. Die Käufer hingegen können die höheren Preise  meist nicht bezahlen und leiden unter den steigenden Preisen. Dieser Konflikt ist aber nur unterschwellig vorhanden, aus ihm gehen keine gewaltsamen Handlungen hervor, welches den latenten Konflikt von einem manifesten Konflikt unterscheidet.

Betrachtet man den Terrorismus in Afrika, ist dieser Konflikt als „asymmetrischer“ Krieg zu bezeichnen. Also ein militärisch ausgetragener Konflikt zwischen einer nicht-staatlichen Gruppe und einer staatlichen Gruppe, die mit unterschiedlichen Mitteln und Strategien kämpfen. In solche Kriege mischen sich dann auch International-Gouvermental Organisations (kurz Igos) ein. Zum Beispiel schickte die NATO ihre eigene militärische Einheit „die Blauhelme“ in gewisse Regionen Afrikas. Aber hilft das wirklich, um die Fluchtursachen zu bekämpfen? Im Jahr 2014 gab es, im Nahen Osten und in Nordafrika, 5.580 Terroranschläge, dabei kamen 13.426  Menschen ums Leben und das obwohl es „die Blauhelme“ seit 1947 gibt und sie seit 1972 verschiedene Einsätze in Afrika ausführen. Eine andere Möglichkeit ist es, dem Staat Hilfsgelder zukommen zu lassen, durch andere Staaten oder durch Hilfsorganisationen. Doch das Hilfsgeld fließt seit Jahrzenten und hat noch nicht viel verändert. Oft fließt es in die Taschen korrupter Eliten, die daraufhin nur noch mehr Macht gewinnen.

Ich persönlich denke, dass ein „positiver“ Frieden im Kontinent Afrika in nächster Zeit nicht realistisch ist. Es ist ein Prozess der Jahrhunderte andauern wird und, auch dann wird es immer wieder zu Ungerechtigkeiten kommen. Wir haben die Aufgabe in nächster Zeit weitere Lösungswege zur Bekämpfung der Ungerechtigkeit zu finden. Ich kenne keinen Lösungsweg der realistisch wäre und demgegenüber ich keine moralisch Bedenken hätte. Allerdings glaube ich, dass die EU ihre Kapazitäten in den letzten Jahren primär zur eigenen Abschottung genutzt hat – Zum Beispielandere Staaten finanziell bei dem Aufbau von Auffanglagern unterstützt hat – und die Bekämpfung der Fluchtursachen nicht ausreichend im Fokus hatte. Das Abschotten Europas allein wird die Flüchtlingskrise nicht beheben.

 

 

https://www.boell.de/de/navigation/afrika-6945.html 17. Juni 2009

von Kirsten Maas-Albert

http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/kurzdossiers/265328/flucht-und-vertreibung 28.2.2018 | Von: Hanno Brankamp

http://www.fr.de/politik/terror/boko-haram-und-al-kaida-alarmstufe-rot-fuer-terror-in-afrika-a-357233 23.03.2016

https://www.zeit.de/zeit-magazin/2018/03/harald-martenstein-fluchtursachen-migranten 10. Januar 2018 Von Harald Martenstein

https://www.giga-hamburg.de/de/system/files/publications/gf_afrika_0808.pdf Gero Erdmann und Christian von Soest

 

http://www.dw.com/de/elfenbeink%C3%BCste-ohne-blauhelme-aus-der-krise/a-39474368Julien Adayé, Fiacre Ndayiragiye

https://www.zeit.de/2005/07/sudan 15.02.2005 Von: Redaktion

https://www.proasyl.de/hintergrund/zahlen-und-fakten-2015/ 18.05.2016

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Islamische Republik vs. USA

Frage: Ist Frieden möglich?

Die Iran-USA Geschichte ist eine Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen und verschiedene Phasen. Sturz der legalen Regierung Mossadeqs mit Unterstützung der USA,  Revolution 1979, Geiselnahme von Teheran, Iran Air-Flug-655 und dann sehr sehr starke Sanktionen gegen den Iran und am Ende Iran-Deal (Iran Atomabkommen) usw….

Aber  die Antwort zu dieser Frage kann man in den Interessen, die beide Seiten haben, sehen. Je ähnlicher die Interessen werden, desto möglicher Frieden ist. Aber die andere wichtige Schwierigkeit in diesem Konflikt ist die Rolle der Iran und die USA in Syrien-Konflikt und auch in Palästina-Israel-Konflikt und alle andre Konflikte im Naher Osten spielen. Und auch wegen der Unterstützung Hamas und Hisbollah vom Iran und Saudi Arabien von der USA bekommen, ist dieser Konflikt keiner direkten Konflikt, besonders in letzte 20 Jahren.  Ich meine, dass es keinen konflikt mehr geben würde, wenn Islamische Republik nicht Asad oder hamas oder Jemen unterstützte. Die USA ist wirtschaftlich Abhängig von Israel(Juden) und USA hat es auch verstanden, dass wie sie von Saudi Arabien profitieren kann. Islamische Republik verschwendet viel viel Geld um Assad, Hisbollah, Jemen und … zu unterstützen, trotz der hohen Unzufriedenheit und sehr schlechten Wirtschaftliche Situation. Und die Proteste im Iran gegen diese radikale religiöse Diktatur wird stärker. Und in diesem Fall haben  Iraner und die USA ähnliche Wünsche. Und die sind: nicht Assad, Hisbollah und Hamas unterstützen und was die Iraner sagen: nicht zu viel Geld in Syrien und zur Unterstützung verschwenden. Aber USA will Iran zu einem nicht gefährlichen Diktator ändern. Eine Diktatur wie die in China(aber ohne Atommacht zu sein), die obwohl eine Diktatur ist, ist auch eine Atommacht aber nicht gegen USA.

Das ist klar, dass dieser Konflikt nicht wie  Ost- und Westblock Konflikt ein theoretischer Konflikt ( Kapitalismus und Kommunismus) und auch etwas Religiöser( wie Rohingya) und das ist nur ein Konflikt um die unterschiedliche Interessen und die Große Macht des Naher Ostens werden. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist die Kooperation Iran und USA gegen Taliban hatten. Aber diese ähnliche Interessen in den letzten 40 Jahren waren viel zu wenig und Taliban ist das einzige Beispiel nach der Revolution 1979.

Ich fand Iran Atomabkommen, das ein „historischen Erfolg der Diplomatie“ war, sehr hilfreich um eine Frieden zu erreichen. Aber nach 3 Jahren kommt ein radikaler Präsident in USA und  verkündet Ausstieg aus Iran-Abkommen.

Diese Frieden ist sehr schwierig zu erreichen. Und das große Problem sind die Radikalen, die jetzt Macht haben. Mit Trump in USA, IRGC im Iran ,Benjamin Netanyahu in Israel und auch die neue Generation der Radikalen und Rassisten  in den europäischen Länder wie die in Italien und Österreich und auch AfD in Deutschland ist ein neues Atomabkommen gar nicht möglich. Es wäre viel einfacher ohne Radikalen dieser Konflikt zu lösen. Aber jetzt gibt es eine niedrige Möglichkeit diesen 40-jährigen Konflikt auszulösen und die Möglichkeit wird auch niedriger und  niedriger in der Zukunft. Und wenn es nur zwei mögliche Antworte gibt, würde ich ,trotz der niedrigen Möglichkeit Frieden zu erreichen, NEIN sagen

Quelle:

https://www.zeit.de/politik/ausland/2016-01/iran-atomvertrag-sanktionen-iaea-wien/komplettansicht

https://www.bpb.de/internationales/asien/iran/40125/irans-geschichte-1941-bis-1979

https://www.bpb.de/apuz/28502/die-beziehungen-zwischen-den-usa-und-iran-seit-1953?p=all

http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-verkuendet-ausstieg-aus-iran-atomabkommen-und-sanktionen-a-1206893.html

 

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Die Türkei und die NATO – Ist der Konflikt lösbar?

Die Türkei ist als eines von insgesamt 29 Mitgliedern in dem Bund der NATO, einer International Governmental Organization (IGO), die sich nach der Auflösung des Warschauer Vertrags gebildet hat und sich seit 1994 North Atlantic Treaty Organization nennt.

Diese politische und militärische Organisation hat ein strategisches Konzept entwickelt, um im Rahmen des Nordatlantikvertrags Stabilität und Sicherheit in Demokratie und Entwicklung zu erreichen. Dabei spielt die Zusammenarbeit der Mitglieder eine signifikante Rolle.                                                                                                                              Das System der Friedenssicherung funktioniert in der NATO mit gegenseitiger Unterstützung, militärisch und politisch auf  Augenhöhe.

Doch im Falle der Türkei ist das so hoch angesehene Gleichgewicht innerhalb der NATO ins Wanken geraten: Es besteht nicht nur ein Konflikt zwischen Ihnen und einem anderen Bündnispartner, auch andere Grundsätze die für alle Mitglieder gelten sind ebenfalls nicht mehr mit der Politik der Türkei übereinstimmend.

Das Land stellt eine wichtige Stütze für den militärischen Stand der NATO dar, somit sollte die Türkei als wichtiger Bündnispartner definitiv geachtet und in wichtige Diskussionen einbezogen werden. Jedoch fühlt diese sich nicht ernstgenommen, ist empört über die Haltung zur ihrer Politik im Westen. Doch es ist nicht zu leugnen, dass die Türkei innenpolitische Schwierigkeiten hat und nicht bereit ist auf andere zuzugehen, sondern dass Präsident Erdogan sein eigenes Ding durchziehen will. Anderen Bündnispartnern wird vorgeworfen, den scheinbar  immer noch währenden Kampf gegen den Terror aus den Augen verloren zu haben und hierbei zu wenig Engagement zu zeigen.

Geografisch an mehreren Konfliktzonen angrenzend ist die Lage in der Türkei durchaus bedroht von Terror und Kriegen in den Nachbarstaaten, so auch von Syrien. Hier wird die kurdische Meliz YPG von den USA unterstützt. Begründet wird dies von den USA mit der Möglichkeit eines Zusammenschlusses gegen die ebenfalls in diesem Gebiet aktive Terrororganisation IS. Für die Türkei ist dies undenkbar, da die YPG, die aus der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) entstand, noch immer als Feind gilt, als Quelle von Terror, die es zu bekämpfen gilt. Dieser Konflikt mit den Kurden existiert schon knapp ein Jahrhundert und trotz mehrerer Lösungsversuche hat sich nichts getan. Im schlimmsten Falle schickt Erdogan seine Armee in Syrien weiter vor,  bis sie auf die ebenfalls  dort stationierten US-Soldaten treffen.                                                             Kritisiert wird von der NATO, dass die Türkei  zwar ein Recht auf Selbstverteidigung hätte, jedoch nicht ohne Weiteres Maßnahmen ergreifen könne. Es wird zu maßvollem Vorgehen  geraten, gerade aus dem Westen wird vor allem von Amerika Zurückhaltung gefordert.

Die Türkisch-Amerikanische Beziehung und demnach auch das Gleichgewicht in der NATO wird auch noch davon Belastet, dass in einigen Mitgliedstaaten angebliche Putschisten von 2016 untergekommen sind, während die türkische Justiz immer noch nach ihnen fahndet. Auch hier ist die Türkei scheinbar unfähig, mit anderen Bündnispartnern in Kontakt zu treten das Problem gemeinsam zu lösen. Solche Unstimmigkeiten summieren sich schnell, das merkt man auch der allgemein angespannten Haltung zwischen den Nordatlantischen Staaten an.

Generell ist nicht ganz deutlich, wie die Türkei sich selbst als Mitglied der NATO sieht. Gerade in politischer Hinsicht fällt sie ein wenig aus dem Rahmen der Wertegemeinschaft, die auch die Kriterien für einen eintritt in der NATO beschreiben: Kein darstellen von  Innen- oder Außenpolitischen Risiken, funktionierende Demokratie und Einhaltung der Menschen- und Minderheitsrechte. Bekanntermaßen befindet sich die Türkei  vor allem bei letzterem schwer in Kritik. Erdogans Politik ist aus demokratischer Sicht durchaus fragwürdig.  Ein Austritt der Türkei aus der NATO stand schon in Diskussion, ist allerdings durch keinen Beschluss geregelt oder anderweitig vorgeschrieben. Die Frage, ob nicht doch anderweitig Frieden zwischen der NATO, seinen Mitgliedern und der Türkei möglich ist, bleibt.

Es besteht die Gefahr einer kompletten Eskalation, die die NATO in eine Krise stürzen könnte. Um solche Konflikte von der Eskalationsleiter herunterzuholen und zu lösen, ist vernünftige Kommunikation der erste und wichtigste Schritt. Es ist zu bezweifeln, ob ein einfacher Rauswurf die Lösung dieses immer komplexer werdenden Konflikts sein kann oder wird. Außerdem wurde in vorherigen Lösungsansätzen deutlich, wie unbeeindruckt die Türkei auf Druck der eigentlichen Partner reagiert. Gerade in Hinblick auf Amerika muss noch einmal neu angesetzt werden, ein neues Konzept zur Lösung des Konfliktes zu finden. Die Türkei muss sich deutlich gewillter zeigen, Kompromisse einzugehen und sich wie die anderen NATO Partner nach den demokratischen Normen des Atlantikvertrages zu richten. Mit klar gesetzten Prioritäten und trotzdem ein wenig Geduld mit der Türkei wird es vielleicht möglich sein, Klarheit zu schaffen.

Wenn mit Klarheit dann auch noch Verständnis aufkommt und mit ihr ein Kompromiss auf demokratischer Ebene, wäre zumindest eine Basis für Frieden zwischen der NATO und der Türkei geschaffen. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg, für den auch die Türkei über ihren eigenen Schatten springen muss.

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Die Krimkrise-Ist Frieden möglich?

luit10c:

Die Krimkrise ist ein politischer, zeitweilig bewaffneter Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, um die Halbinsel Krim, dessen Verlauf sich durch verdeckte Interventionen und die Annexion durch Russland im März 2014 ergab. Die Gelegenheit für die Russische Föderation ergab sich aus einer Krise in der Ukraine, welche sich später in Teilen des ukrainischen Ostens zu offenem Krieg mit russischer Intervention auf Seiten der Seperatisten entwickelte. Außerdem führten bestimmte Entscheidungen und Entwicklungen zur Ukrainekrise, die in vier Komplexe aufgeteilt werden können: – die Fehler der alten ukrainischen Regierung unter Präsident Janukowitsch; – die Fehlkalkulationen der Moskauer Führung und die konfrontative Dynamik in Russland; – die mangelhafte Analyse in Brüssel und die Selbstüberschätzung der EU; – die Zurückhaltung der USA und ihr Versäumnis, gegenüber Moskau eine klare „rote Linie“ zu ziehen.
Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob in absehbarer Zeit Frieden im Osten Europas herrschen kann und wenn ja, ob es ein positiver, also ein Frieden, bei dem alle Beteiligten friedlich gestimmt sind, oder ein negativer Frieden, bei dem die Parteien sich grundsätzlich in Ruhe lassen, aber immer noch nicht gut auf den Gegner zu sprechen sind.

Für eine Friedenssicherung zwischen der NATO, der Ukraine, die sich nun in Richtung Europa bewegt und ein neues mögliches Mitglied werden könnte und Russland steht das so genannte Minsker Abkommen oder auch Minsk I. Es enthält die gemeinsamen Schritte zur Umsetzung des Friedensplanes des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und den Initiativen des russischen Präsidenten Wladimir Putin und umfasst zwölf Punkte. Darunter auch die Unterbrechung der Anwendung von Waffengewalt, alle Geiseln und ungesetzlich festgehaltenen Personen zu befreien. Und auch der russische Außenminister Lawrow versicherte, dass das russische Ziel die volle Umsetzung des Minsker Abkommens sei. 2015 wurde dann ein Maßnahmenkomplex zur Umsetzung des Minsker Abkommens von François Hollande, Angela Merkel, Petro Poroschenko, sowie dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gegründet. Das Abkommen zielt auf eine Deeskalation und Befriedung des seit 2014 in der Ost-Ukraine herrschenden Kriegs und eine politische Beilegung des Konflikts
Es konkretisiert mit dem vereinbarten Maßnahmenkomplex den Weg der Umsetzung von Minsk I.
Wie schon erwähnt deutet sich in der Krimkrise nach und nach ein weiterer Einsatz der NATO ab. Aus westlicher Sicht verletzen die russische Krim-Annexion und die militärische Unterstützung der Separatisten in der Ostukraine das Völkerrecht. Nun müsse Druck auf Russland ausgeübt werden, um es an weiteren Übergriffen gegen die Ukraine oder andere Nachbarstaaten zu hindern, meint die NATO. In der Ukraine soll es eine Feuerpause gelten, die auf der Münchner Sicherheitskonferenz verhandelt wurde. Die Waffenruhe ist Teil der Minsker Friedensvereinbarung aus dem Jahr 2015. Außerdem forderte US-Vizepräsident Mike Pence auf der Sicherheitskonferenz Russland auf, auf ein Ende der Gewalt in der Ostukraine hinzuarbeiten.

cham10c:

Gegen den Frieden in der Ukraine spricht dass aus Russischer Sicht der Konflikt aus der Expansion der NATO und der illegitimen Absetzung des ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch verschärft wurde. Außerdem sagt Russland es schütze lediglich seine Bürger auf der Krim und dem anderen Gebiet Donbass. So müsse dieser Schutz aber mithilfe von Militär Einsatz umgesetzt werden da die NATO „nicht genügend“ für Russland tut.
Russlands Militärische Eingriffe in der Ukraine stellt die schwerste Krise seit dem Fall der Berliner Mauer dar. So sagt auch Anders Fogh Rasmussen, Generalsekretär der NATO, dass der Frieden und die Freiheit unsere Vision in Europa dadurch in Frage gestellt werden. Des weiteren müsse die NATO bei folgenden Eingriffen in diesen Konflikt vorsichtig sein und ich Ziele in der heutigen Welt hinterfragen und reformieren. Die NATO vertritt die westliche Welt und steht in diesem Konflikt neben der „Weltpolizei“ USA dem „alten Feind“ Russland gegenüber. So könnte ein Militärischer Eingriff im Krim-Konflikt der Auslöser einer neuen Periode aus Angst und Provokation zwischen Ost und West sein, so Rasmussen.
Zuletzt entstand mit dem Bruch des Budapesters Memorandums von 1994 über die Achtung der bestehenden Grenzen der Ukraine und der Charta von Paris 1990 ein Internationaler Konflikt. Die Krim-Krise ist weitaus mehr als ein Territorial Konflikt geworden und herrscht seit 4 Jahren.

In diesem Konflikt kann es keinen richtigen Frieden geben. Es gibt zu viele politische Meinungen zu der Besetzung der Krim und den Grenzen der Ukraine als dass sie jemals so geklärt werden könnten dass alle zufrieden sind. Russland möchte die Krim besetzen und die Ukraine ebenfalls. Dieser Konflikt hat viel größere Dimensionen erreicht und ist durch seine jetzige Internationalität zu einem Konflikt geworden welcher auch die NATO betrifft uns somit auch andere Staaten. Nach 2014 hatten die USA und die EU Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland verhängt, welche zu einem Militärischen Eingriff von Seiten Russlands geführt haben. Durch Sanktionen lassen sich beide Länder nicht beschwichtigen und es gibt immer wieder unerwünschte Eingriffe. Auch wenn der Konflikt nicht dauerhaft in den Medien präsent ist gibt es noch eine starke Spannung zwischen der Ukraine und Russland. Es kann keinen Positiven Frieden geben sondern nur einen Negativen da keines der beiden Länder mit wo möglichen Sanktionen oder Vereinbarungen zufrieden sein wird und seiner Meinung nach der Gerechtigkeit hinterherstreben wird.

Literatur/Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Krimkrise
http://war-on-terror.de/
http://www.bpb.de/apuz/194822/politik-logiken-im-ukraine-konflikt
https://www.zeit.de/politik/ausland/2017-02/ukraine-konflikt-waffenruhe-sicherheitskonferenzenchen
http://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konflikte/233495/meinung-die-ukraine-krise-haette-verhindert-werden-koennen
https://de.wikipedia.org/wiki/Minsk_II

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Ermöglicht die Bundeswehr in Mali einen positiven Frieden?

Seit mehreren Jahren ist in Mali die Bundeswehr zur Bekämpfung radikal-islamistischer Gruppierungen. Besonders im Norden Malis sind viele Rebellengruppen unterwegs, welche die Einwohner gefährden. Doch wie wichtig ist die das Ende der Krise für Europa und somit auch Deutschland? Handelt es sich hierbei um einen Krieg oder um einen Konflikt? Und ist in Mali irgendwann ein positiver Frieden möglich?

Erstmal zur Geschichte Malis, nach den Wahlen im Jahr 1992 in Mali gilt Mali als die „Vorzeigedemokratie“ Westafrikas. Doch 19 Jahre später bildet ein Teil der Tuareg eine Nationale Bewegung des Azawad und im Januar 2012 wird von ihnen ein Aufstand gegen die Regierung gestartet. Das Ziel dieses Aufstandes ist es den Norden Malis unabhängig zu machen.  Durch die Verbündung mit teils radikal-islamistischen Gruppen gelingt es ihnen tatsächlich große Teile des Nordens unter ihre Kontrolle zu bringen. Im April 2012 verkünden sie einen unabhängigen Staat namens Azawad. Dieser erhält allerdings keine internationale Anerkennung. Fast parallel dazu findet in der Hauptstadt Malis, Bamako ein Militärputsch statt, weil viele Offiziere die Reaktion der Regierung auf die Aufstände zu zögerlich finden. Danach wird die Lage Malis durch einen missglückten Gegenputschversuch weiter destabilisiert. 2013 hilft Frankreich dann mit der Operation „Serval“ den Norden von Islamisten zu befreien und von der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft AFISMA wird eine weitere Mission für die Stabilisierung Malis gestartet. Erst im Juni 2015 unterzeichnen die Konfliktparteien ein innerstaatliches Friedensabkommen , was ein sehr wichtiger Schritt für Frieden in Mali ist.

Seit 2013 helfen in Mali die Blauhelme um die Lage für die Einwohner zu verbessern. Der MINUSMA- Einsatz dient vor allem zur Sicherung des Friedens in Mali. Durch ihn werden Waffenvereinbarungen, die Umsetzung vertrauensbildende Maßnahmen und ein Friedensabkommen unterstützt. Insbesondere werden von den Blauhelmen Zivilpersonen geschützt, der national-politische Dialog wird unterstützt  und Mali wird generell stabilisiert. Auch der Wiederbau des malischen Sicherheitssektors ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Friedenssicherung und genauso wie die Verstärkung der staatliche Autorität Malis im Norden.  Diese Maßnahmen sind auch noch immer sehr wichtig für Mali, da das Friedensabkommen durch Konflikte zwischen den Rebellengruppen  nur teilweise durchgesetzt werden kann. Es kommen immer wieder Anschläge auf Zivilpersonen vor und aus Angst um ihr eigenes Leben oder um das ihrer Familie schließen sich mehr und mehr Leute verschiedenen Gruppen an.

Circa 13000 Blauhelm Soldaten aus der ganzen Welt kämpfen zurzeit für ein friedliches Mali. Dabei sind schon mehr als 150 Soldaten ums Leben gekommen, darunter auch zwei Deutsche, die bei einem Helikopterabsturz starben. Lohnt es sich das Leben vieler Soldaten aufs Spiel zu setzen um in Mali für Frieden zu sorgen? Ich denke, dass bei solch einem Einsatz immer Leute sterben, was natürlich möglichst vermieden werden sollte, doch wenn durch den Frieden Mali wieder ein sicheres Land wird hat auch Europa große Vorteile dadurch. Durch die schlechte Sicherheitslage in Mali gibt es viele Schleuser, die Flüchtlinge und Drogen schmuggeln. Der CDU-Abgeordnete Paul Ziemiak sagt: „Wer dagegen (gegen die Verlängerung des Einsatzes der Blauhelmsoldaten) stimmt der soll sich später nicht beschweren, dass Menschen sich auf den Weg auf der Suche nach einer friedlichen Zukunft in Europa machen.“ Er sagt damit, dass wenn jetzt vor Ort in Mali geholfen wird die Menschen dort nicht flüchten müssen und somit in Europa nicht noch mehr Flüchtlinge eintreffen. Außerdem sollen sich die Parteien, die gegen die Verlängerung sind (AFD und Linke) nicht wundern wenn Deutschland noch mehr Flüchtlinge aufnehmen muss, weil nicht an den Ursachen des Flüchtens gearbeitet wird.

Meiner Meinung nach ist der Einsatz der Blauhelme durch die UNO sehr sinnvoll, da durch sie schon mehrere wichtige Ziele erreicht wurden. Der Norden Malis wurde von Rebellengruppen befreit wodurch das Land für seine Einwohner schon sicherer geworden ist und außerdem wurde ein Friedensvertrag beschlossen, welche eine unersetzliche Grundlage für Frieden zwischen den Rebellengruppen ist. Doch bis in Mali Frieden herrscht ist noch einiges zu tun. Zwar haben sich einige Terrorgruppen zurückgezogen, aber immer noch gibt es Anschläge auf unschuldige Personen.

Um einen positiven Frieden für Mali herzustellen ist es wichtig, dass die Regierung die Bevölkerung in Entscheidungen mit einbezieht und ihr das Gefühl gibt mit zu bestimmen. Weil die Regierung die Terrorgruppen nicht alleine stoppen konnten und ihr Land nicht sichern hat ein Großteil der Bevölkerung  das Vertrauen in die Regierung verloren. Wenn dieses Vertrauen wieder aufgebaut werden würde, würden sich weniger Leute aus Angst den Terrorgruppen anschließen. Die Regierung kann nur in Zusammenarbeit mit den Einwohnern einen positiven Frieden erlangen. Bevölkerungsgruppen, die besonders gefährdet sind sich gegen die Regierung zustellen oder sich terroristischen Milizen anzuschließen, wie arme Einwohner oder Jugendliche sollten unterstützt werden um diese Gefahren vorzubeugen.

Ich bin der Meinung, dass in Mali ein positiver Frieden möglich ist, wenn die UN weiterhin hart daran arbeitet. Es muss aber trotzdem noch einiges getan werden um das zu erreichen. Für den Frieden muss politisch als auch militärisch weiterhin an der Autorität und am Sicherheitssektor des Staates gearbeitet werden und dabei sollte der Staat von der UN tatkräftig unterstützt werden. Mit der Grundlage des Friedensabkommens kann nun einiges erreicht werden und um die Leben viele Soldaten und Zivilpersonen zu schützen sollte dieser schwere Weg möglichst schnell zurückgelegt werden.

Durch die Friedensmission MINUSMA gibt es nun also eine Aussicht auf positiven Frieden für Mali und wenn weiterhin so hart daran gearbeitet wird könnte dieser auch schon bald eintreten. Die terroristischen Milizen ganz und für immer aus Mali zu vertreiben wird vielleicht nicht möglich sein, aber man sollte nicht aufgeben, versuchen sie in den Griff zu bekommen und ihnen die Möglichkeit den Leuten in Mali das Leben schwer zu machen nehmen.

Quellen:

https://www.tagesschau.de/ausland/bundeswehr-mali-133.html

http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/160290/geberkonferenz-wiederaufbau-in-mali-15-05-2013

http://www.einsatz.bundeswehr.de/portal/a/einsatzbw/start/aktuelle_einsaetze/mali/info/

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9/11

9/11: Der Tag, an dem Terror die Welt veränderte.

Jeder weiß, was passierte. Jeder weiß, wie es geschah. Die Terroranschläge am 11. September 2001 waren vier koordinierte Flugzeugentführungen, welche von Mitgliedern der Terror-Gruppe al-Qaida mit anschließenden Selbstmordattentaten auf wichtige zivile und militärische Gebäude in den Vereinigten Staaten von Amerika stattfanden. Zwei von den vier Flugzeugen flogen in die World Trade Center, auch genannt Twin Towers, welche beide stolze 417 Meter hoch standen. Eine Stunde nach der Kollision mit dem Flugzeug brachen sie zusammen.

Das dritte Flugzeug wurde ins Pentagon (Hauptsitz des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums) gelenkt und schlug eine Bresche durch drei Gebäudeteile der Westseite. Das explodieren des Benzintanks löste auch eine Großbrand aus.

Das vierte Flugzeug war schon auf dem Weg nach Washington, D.C., um ins Weiße Haus zu stürzen, doch die Passagiere überwältigten erfolgreich die Entführer. Dabei stürzte das Flugzeug auf einer Wiese ab. Die Passagiere überlebten leider nicht, doch niemand anderes wurde verletzt. Am 11. September kamen insgesamt 2.996 Menschen ums Leben.

Dieser schicksalhafter Tag hatte viele Folgen. Die Bush Administration gründete die „United States Department of Homeland Security,“ welche, wie der Name sagt, für die Sicherheit Amerikas sorgte und Fälle wie 9/11 in der Zukunft verhindern soll. Al-Qaida ist eine Terrorgruppe, wessen Name ins deutsche übersetzt „die Basis“ bedeutet. Sie wurde von Multimillionär Osama bin Laden gegründet, um gegen die sowjetische Invasion Afghanistans zu kämpfen. Nach den Vorfällen von 9/11 gab es eine Hexen-Jagt nach Osama bin Laden. Amerika invasierte Afghanistan mit dem Ziel al-Qaida außer Gefecht zu setzten, welches ihnen auch 2011 gelang, als sie Osama bin Laden endlich erschossen. Somit war der Kopf der Schlange erfolgreich von abgeschlagen, doch der Krieg in Afghanistan geht noch bis heute weiter.

Ich unterstützte den Krieg gegen Terror, War on Terror, ohne Frage. Ohne diesen Krieg gegen Terror wäre die Welt eine andere, und nicht positiv. Die Welt wäre voller Angst und nie hätte man Sicherheitsgefühl. Die meisten Terroristen kommen nicht weit, nur die großen Terror-Gruppen sind etwas angsteinflößend. Doch auch diese sind irgendwann besiegt. Ob ich denke, dass es jemals in der Hinsicht auf Terror Frieden geben wird? Nein, das glaube ich leider nicht. Ja, man hört immer wieder davon, dass z. B. der IS mehr Territorium verloren hat. Ja, irgendwann wird auch der IS besiegt sein. Doch es wird immer neue mit Hass erfüllte Menschen geben, welche im Terrorismus ihren „Sinn“ finden. Es wird immer neue Menschen geben, dessen Ziel es ist, der Welt Angst zu machen und dem Rest der Welt das Sicherheitsgefühl zu nehmen. Doch Terror wird nie gewinnen. Leider kann ein endloser Krieg aber auch nicht verloren werden.

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Al-Qaida

https://de.wikipedia.org/wiki/Terroranschl%C3%A4ge_am_11._September_2001

https://www.cfr.org/timeline/us-war-afghanistan

https://www.britannica.com/topic/war-on-terrorism

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„Al-Qaida“ und der Terroranschlag am 11. September 2001

Kommentar zu der Terrororganisation „Al-Qaida“ und dem Terroranschlag am 11. September

Leitfrage: „Ist der Frieden zwischen der Welt und „Al-Qaida“ gesichert?“

Vorabinformation:

Der Begriff „al-Qaida“ (dt. „Die Basis“) wurde erstmals Ende des Afghanistankrieges 1988 verwendet. Ein prominenter Freiwilliger namens Osama Bin Laden (1957-2011) plante, die jungen saudi-arabischen Krieger, die in dem Krieg gegen die Sowjetunion mitgekämpft haben, in eine neue „Organisation“ aufzunehmen. Osama Bin Laden hoffte so, den „heiligen Krieg“ („Dschihad“) gegebenenfalls in anderen Ländern fortzusetzen.

Die Organisation „Al-Qaida“ wurde im August 1988 gegründet, doch durch keine genauen Ziele, blieb die Organisation zunächst unbedeutend. Als Organisation in der Form, in der „Al-Qaida“ den Anschlag am 11. September 2001 durchführte, entstand sie Mitte 1990er Jahre, indem sich Osama Bin Laden und seine Gefolgsleute sich mit der ägyptischen Jihad Organisation und dem jetzigen Chef der „Al-Qaida“, Aiman az-Zawahiri, verbündete. Seit 2001 spiegelt sich diese Vereinigung vor allem als „Qaida-Al-Jihad“. (Guido Steinberg, Al-Qaida, 20.09.2011

Vorab kann man zu der Leitfrage angeben, dass zwischen der Welt und der Terrororganisation „Al-Qaida“ nie verhandelter Frieden bestand. Denn die USA führt als „Hauptpartei“, gegen „Al-Qaida“, seit dem 11. September 2001 Krieg. Dies begann, als nach dem Anschlag am 11. September 2001, der damalige Kongress dem Präsidenten die „Authorization for Use of Military Force against Iraq Resolution“ (AUMF) übertrug. Die AUMF erlaubt Präsidenten, mit oder ohne Resolution des UN-Sicherheitsrats gegen den Irak in den Krieg zu ziehen, wenn der Irak die USA und andere Länder mit Massenvernichtungswaffen oder mit der Beherbergung internationaler Terrororganisationen bedroht. (Florian Rötzer, USA führen sei 16 Jahren Krieg, 24. Juni 2017)

Obwohl zwischen der „Al-Qaida“ und dem Rest der Welt kein Frieden herrscht, gab es nach dem Anschlagversuchs am 25. Dezember 2009 in Nigeria, keinen weiteren Anschläge, zu dem sich die „Al-Qaida“ bekannte.(sueddeutsche, Al-Qaida: Chronologie der Terroranschläge, 2. Mai 2011) Dies ist zurückzuführen, dass am 2. Mai 2011 der Gründer der „Al-Qaida“, Osama Bin Laden von der Spezialeinheit, den „Navy Seals“, erschossen wurde.(Death of Osama bin Laden, Pakistanisches Außenministerium, 2. Mai 2011.) Neben Bin Laden wurden auch die beiden Anführer der „Al-Qaida“ im Irak, Abu Ajjub al-Masri und Abu Omar al-Bagdadi, durch US-Einheiten erschossen. (nt-v, Erfolg an der Terrorfront, 19. April 2010) Ebenso am 23. Oktober 2012, bei einem Luftangriff durch die US-Einheiten starben zwei Anführer der „Al-Qaida“, die in Afghanistan stationiert waren. (Axel Springer, welt.de, USA melden Tod von einflussreichen Al-Qaida-Anführer, 05.11.2016)

Allerdings ist der „Krieg“ zwischen der USA und der Terrororganisation „Al-Qaida“ widersprüchlich, denn die CIA ist der „Schöpfer“ der „Al-Qaida“. Anfang der 1980er Jahre, dem Krieg zwischen der Sowjetunion und Afghanistan, unterstützte die CIA die Entstehung der „Islamischen Brigaden Afghanistans“, den Ursprung Al-Qaidas. Außerdem rekrutierte die CIA den in Saudi-Arabien geborenen Osama Bin Laden, während des Krieges zur Bekämpfung sowjetischer Eindringlinge. (Hugh Davies: Informers’ point the finger at bin Laden; Washington on alert for suicide bombers. The Daily Telegraph, London, 24. August 1998)

Letztendlich wird es nicht zu einer Sicherung des Friedens kommen, da eine Terrororganisation keine diplomatischen Interessen besitzt, wie ein Staat. Außerdem veröffentlichte „Al-Qaida“ ein Video, in dem unveröffentlichtes Material zeigten. Mit dieser Propagandaoffensive will „Al-Qaida“ offenbar gegen den „Erzfeind“ den „Islamischen Staat“ im Machtkampf um den Dschihadisten Boden ein Zeichen zu setzen, denn seit dem Tod von Bin Laden im Jahre 2011 verlor „Al-Qaida“ extrem an „Anziehungskraft“. (Spiegel Online, 12.09.2017) Daher befürworte ich mich für den Konflikt der USA mit „Al-Qaida“, da die USA so dem Terror Einheit gebietet.

 

http://www.bpb.de/politik/extremismus/islamismus/36374/al-qaida

https://www.heise.de/tp/features/USA-fuehren-seit-16-Jahren-Krieg-gegen-die-fuer-9-11-verantwortliche-al-Qaida-und-Saddam-Hussein-3754996.html

http://www.sueddeutsche.de/politik/al-qaida-chronologie-der-terroranschlaege-die-blutspur-der-gotteskrieger-1.1091910-15

Death of Osama bin Ladin, Pakistanisches Außenministerium, 2. Mai 2011.

https://www.n-tv.de/politik/Al-Kaida-Anfuehrer-getoetet-article831689.html

https://www.welt.de/politik/ausland/article159276303/USA-melden-Tod-von-einflussreichem-Al-Qaida-Anfuehrer.html

Der inszenierte Terrorrismus: Die CIA und Al Qaida

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/al-qaida-hamza-bin-laden-ist-das-neue-gesicht-der-terrorgruppe-a-1167262.html

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Die Vertreibung der Rohingya aus Myanmar – ist Frieden möglich?

Sie wurden von der UN als die wohl „am stärksten verfolgte Minderheit der Welt“ eingestuft: Die Rohingya. Vor einem halben Jahr waren sie auf Grund eines eskalierenden Konfliktes mit der Regierung Myanmars fast wöchentlich in den Nachrichten. Doch was passierte wirklich, und vor allem, warum? Ist Frieden möglich? Ein Kommentar.

Die Rohingya sind eine Ethnie sunnitischer Muslime, die hauptsächlich im Norden Myanmars im Bundesstaat Rakhine, nahe der Grenze zu Bangladesch leben. Im Herbst 2017 waren es etwa eine Millionen.

Jedoch besagt das Staatsbürgerschaftsgesetz Myanmars von 1982, dass die Rohingya keine der in Myanmar einheimischen 135 Bevölkerungsgruppen sind, demnach haben sie keinen Anspruch auf die myanmarische Staatsbürgerschaft und somit auch fast keine Rechte: kein Wahlrecht, kein Zugang zu höherer Bildung, keine offizielle Ausreise, Grundbesitz wird beschlagnahmt, Privatbesitz zerstört oder gestohlen. Eigenartige Regelungen bestimmten etwa, dass Rohingya nur zwei Kinder haben dürfen, mit der Begründung, dass zahlreiche Kinder die Ursache der Konflikte zwischen Muslimen und Buddhisten seien. Des Weiteren müssen die Rohingya Sondersteuern zahlen, Zwangsarbeit leisten, Heiratsbeschränkungen akzeptieren und sind immer öfter Opfer von illegalen Inhaftierungen, Folter, Vergewaltigungen und Morden. Auch die vielen Rohingya, die in den Nachbarstaaten im Exil leben, haben es schwer: Myanmar sorgt dafür, dass sie auch im Ausland Opfer illegaler Verhaftungen sind.

Das Ziel der Regierung von Myanmar ist in diesem Fall, den Staat in eine buddhistische Region umzuwandeln und die Muslime zu einer kleinen, überschaubaren Minderheit zu machen. Aufgrund der Diskriminierungen und Repressionen gab es in der Vergangenheit dieses Konfliktes immer wieder große Flüchtlingsströme, die Myanmar verließen: 1942, 1962, 1978, 1991 und natürlich 2017. Doch auch die vermeintlich sicheren Nachbarstaaten sind den Rohingya gegenüber nicht besonders gastfreundlich, 2009 etwa schob Thailand rund 1000 Flüchtlinge einfach auf offenen, motorlosen Booten aufs offene Meer ab. 500 Rohingya ertranken, der Rest konnte noch rechtzeitig vor der Küste von Indien und Indonesien aufgegriffen werden.

Doch der Myanmar-Rohingya-Konflikt eskalierte erst ab dem 25.08.2017, als die Arakan Rohingya Salvation Army (ARSA) Angriffe auf verschiedene Ziele in Myanmar verübte.

Die Regierung startete sofort eine Gegenoffensive: Armee und Polizei, die Angst vor einem möglichen Aufstand der Rohingya hatten, gingen auf die Minderheit los, die sich ihrerseits vor dem Militär fürchtete. Als Folge dessen flohen zahlreiche Buddhisten oder wurden evakuiert, während ein riesiger Flüchtlingsstrom aus Rohingya sich in die andere Richtung bewegte, nach Bangladesch.

Die Regierung Myanmars hatte nun einen hervorragenden Grund gefunden, gegen die Rohingya vorzugehen, das Militär besetzte Dörfer, brannte Häuser und Hütten nieder und begangen schreckliche Verbrechen an denen, die noch nicht geflohen waren. Laut der UNHCK waren nach nur einer Woche bereits 58.000 Flüchtlinge in Bangladesch, zwei Wochen später waren es bereits 120.000.

An diesem Punkt rief die ARSA eine einmonatige Waffenruhe aus, damit Hilfsgüter an bedürftige Rohingya nach Rakhine schicken konnten. Im Zuge dieses kurzen Friedens nutzte die Premierministerin Bangladeschs die Chance, an Myanmar zu appellieren, dass sie die Flüchtlinge wieder aufnehmen sollten, deren Zahl inzwischen auf 370.000 gestiegen war.

Die Kämpfe gingen weiter, und die UN verurteilte die Vertreibung der Rohingya als ethnische Säuberung, angelehnt an die Aussage der Rohingya, das Militär hätte sie systematisch vertrieben.

Als die Zahl der Flüchtlinge in Bangladesch 400.000 erreichte, begann die Regierung die Rohingya in Lagern zu versammeln und bat sie, Unterkunft bei Freunden und Verwandten zu suchen. Die Zahl würde Ende Oktober auf eine Million steigen.

Inzwischen übten viele Regierungen Druck auf Myanmar aus, alle waren sich einig: Die Maßnahmen Myanmars gegen die Rohingya waren unmenschlich und wurden als falsch verurteilt. Myanmar reagierte, eingeschüchtert, einsichtig und kündigte am 19. September eine friedliche Rückführung für die Rohingya an – allerdings erst im November.

Das war auch bitter nötig, denn die Bedingungen im Lager waren katastrophal. Jedes dritte Kind war unterernährt, es gab fast keine Ambulanzen, weshalb sich auch Krankheiten wahnsinnig schnell verbreiteten. Die Leute hockten den ganzen Tag zusammengepfercht aufeinander, teilweise zutiefst verstört und traumatisiert. Hinzu kamen noch viele einzelne Kinder, die ihre Eltern verloren hatten, auf der Flucht oder für immer.

Die Flüchtlinge durften jetzt schließlich offiziell zurückkehren, waren jedoch obdachlos, denn ihre Dörfer und Hütten waren während ihrer Abwesenheit dem Erdboden gleichgemacht worden. Die geplante Rückführung fand nicht statt, da die Rohingya sich immer noch nicht zurück trauten, ein riesiger Stacheldrahtzaun war an der Grenze errichtet worden, myanmarische Soldaten patrouillierten an der Grenze. Die vielen Flüchtlinge konnten und wollten nicht zurück nach Rakhine, wo ihre Häuser zerstört und ihre Verwandten ermordet worden waren.

Die Vorfälle in Myanmar wurden international verurteilt, Menschenrechtsexperten sprachen von „Völkermord“, die UN und US-Außenminister Rex Tillerson von einer „ethnischen Säuberung“. Der Staatschefin Myanmars, Aung Sun Suu Kyi, die vorher so sehr für ihre diplomatische Rückführung gelobt worden war, wurde der Elie-Wiesel-Preis für Menschenrechte entzogen. Sie hatte versagt.

Bis heute befinden sich noch viele Rohingya in Lagern in Bangladesch, zu verängstigt, um in ihre  Heimat zurückzukehren. Ein Ende des Konfliktes ist momentan noch nicht absehbar.

Ist Frieden möglich? Ich denke nicht. Zu lange schon herrscht Unfrieden zwischen den Rohingya und den myanmarischen Buddhisten. Der Hass zwischen den Ethnien ist zu groß, die Taten beider Gruppen zu grausam, der Graben zu breit, um herüberzuspringen. Beide Parteien haben Schreckliches einander angetan, und vor allem die grausamsten Taten sind es, die sich am effektivsten in die Gedächtnisse der Menschen einbrennen, und so wird der Hass von Generation zu Generation weitergetragen.

Dennoch ist es sehr bedauerlich, dass zwei Ethnien sich derart verabscheuen, obwohl sie doch nur durch die Religion getrennt sind, auch eine Religion wie der Buddhismus, die doch ständig den Frieden predigt. Aber ob die Rohingya jemals in ihre Heimat zurückkehren, geschweige denn dort in Frieden leben können? Ich denke nicht – wir werden es sehen.

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Rohingya

https://www.zeit.de/2017/20/rohingya-myanmar-muslimische-minderheit-fluechtlinge-kutupalong

http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/rohingya

https://www.tagesschau.de/thema/rohingya/

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Ist Frieden möglich im Konflikt zwischen Nordkorea und den USA?

Ist Frieden möglich im Konflikt zwischen Nordkorea und den USA?

Es gibt immer wieder Skandalreiche Schlagzeilen über den Konflikt zwischen Nordkorea und den USA. Zuletzt ist sogar von einem möglichen Atomkrieg die Rede. Worum es dem Diktator, Kim Jong-un und dem Bewohner des weißen Hauses, Donald Trump wirklich geht und ob Frieden in diesem Konflikt möglich ist:
Das Nuklearwaffenprogramm wurde von Kim Jong Uns Großvater Kim Il Sung, welcher den Staat Nordkorea gegründet hatte, ins Leben gerufen. Il Sung wollte damit sein Land absichern und vor den westlichen Mächten schützen, die Nuklearwaffen galten somit als Warnsignal. Die Nordkoreanische Wirtschaft ist sehr schwach. Man könnte sogar sagen, die Nation gehört zu den Ärmsten der Welt. Kim Jong II wollte das Atomwaffenprogramm erweitern und gebrauchte es um Ressourcen und Hilfsgelder zu erpressen. Der eigentliche Grund für ihn ist es aber Ansehen als Nuklearmacht zu gewinnen.
Um dieses Ziel zu erreichen gibt Kim viel Geld an das Militär aus. Diese hohen Ausgaben belasten die unterernährte Bevölkerung. Rechtfertigen tut sich der kleine Diktator in dem er andere Staaten für das was in seinem Land schiefläuft verantwortlich macht. Die USA haben Schuld am Hunger, an der Isolation des Landes und an den Stromausfällen.
Staaten wie die USA sehen sich gezwungen zu handeln, da die Fortschritte bei der Entwicklung neuer Raketen und Sprengköpfe rasant ist. Nordkorea provoziert mit Tests interkontinentalen Langstreckenraketen Diese Raketen sind in der Lage, ganze Städte an der Westküste der USA auszulöschen. Bei Donald Trump kann man nicht ausschließen, dass es zu einem Präventivschlag kommen könnte. Trump würde in seinem Alleingang allerdings einen Konflikt mit China riskieren, welche Schutzmacht Nordkoreas sind. Die Diktatur ist wirtschaftlich abhängig von China, die Volksrepublik könnte Kim Jong-un kein Geld mehr geben.
Auch auf Europa hätte ein Konflikt zwischen den USA und China Auswirkungen. Falls dieser Konflikt zu einem Handelskrieg eskalieren würde wären die Folgen unabsehbar. Die wirtschaftlichen Verflechtungen der Großmächte sind für den Welthandel wesentlich.

Akteure:
Zunächst gibt es in diesem Konflikt Nordkorea. Der 33-jährige Diktator Kim Jong-un sieht für sein isoliertes Land eine Art Überlebensgarantie in der Entwicklung von Atomwaffen und Raketen. Der kommunistische Staat sieht sich von den USA und Südkorea bedroht – und rechtfertigt sein repressives System mit der Bedrohung seiner Feinde.
Das demokratische Nachbarland Südkorea, steht zwischen Versöhnung und einer harten Linie. Südkoreas Hauptstadt liegt in der Reichweite der nordkoreanischen Artillerie, ein Krieg wäre verheerend. Bündnisse wie die mit der Atomsupermacht USA, die 28.500 Soldaten in Südkorea stationiert hat, sollen Nordkorea abschrecken. Zudem will Südkorea seine Raketenabwehr verbessern.
Die USA stellt für Nordkorea die Ursache allen Übels dar und droht der Weltmacht offen mit Atomangriffen. Die Phase der „strategischen Geduld“ ist laut US-Präsident Donald Trump zu Ende. Trump ist der erste US-Präsident, der offen mit Militäranschlägen droht. Zudem versuchen die USA Nordkorea politisch und wirtschaftlich unter Druck zu setzen. Dafür will sie Nordkoreas Nachbarn China und Russland als Verbündete gewinnen. Des weiteren macht die Regierung um Trump Druck auf Länder, die Gastarbeiter aus Nordkorea einstellen.
China hatte im Koreakrieg eine Waffenbruderschaft mit Nordkorea gegen Südkorea und die USA. Diese ist aber längst Vergangenheit. China will, Nordkorea und die USA zu Verhandlungen bewegen. Handels Nordkoreas geht über China, welches Sanktionen mitträgt. Den Schmuggel hat China aber nicht vollständig im Griff und vor einem Kollaps des Nachbarstaates fürchtet die Regierung in China. Breche ein Krieg aus, könnten Millionen Flüchtlinge über die chinesische Grenze kommen. Sollte allerdings ein Zusammenbruch Nordkoreas zur Wiedervereinigung der Nord- und Südhälfte Koreas führen, könnten indessen Truppen aus den USA an Chinas Grenze stehen. Somit ist der Stand vor Ausbruch eines möglichen Krieges angenehmer für China.
Für Japan ist Nordkorea eine Bedrohung. Das Land ist wie Südkorea mit den USA militärisch verbündet. Nordkoreanische Raketen flogen bereits mehrmals bei Tests bis in japanische Gewässer oder über Japan hinweg. Mit Raketenabwehrsystemen will Japan sich schützen. Zudem nimmt der Ministerpräsident Shinzo Abe Nordkorea zum Anlass, um sich von dem rein defensiven militärischen Gesamtkonzept des Landes zu distanzieren.
Russland, ein weiterer Nachbar Nordkoreas bleibt in diesem Konflikt ebenfalls nicht unbeteiligt. Moskau verurteilt die nukleare Aufrüstung des Nachbarn und trägt Maßnahmen der UN mit. Dennoch ist Russland gegen Gewalt zur Lösung des Konfliktes. Stattdessen fordert die russische Regierung Gespräche der USA mit Nordkorea. Das US-Militär in Südkorea baut seine Raketenabwehr gegen Nordkorea aus und schwächt damit die militärische Position Russlands. Einwirkungen auf die schonungslose, nordkoreanische Diktatur hat Russland aber nicht.

Nordkorea testet Atomwaffe
Nordkorea hat unterirdisch erstmals eine Atomwaffe getestet. Diese Aktion löste weltweit Empörung und Entsetzen aus. Man wartet auf eine Reaktion der internationalen Staatengemeinschaft, denen es kurz gesagt um die Liberalisierung und Demokratisierung von Rohstoffen geht.
Der Test den Nordkorea durchgeführt hat, war nicht ohne. Russische Nuklearkontrollsysteme registrierten eine unterirdische Atomexplosion im Nachbarland. Eingeschätzt wurde eine mögliche Stärke der Explosion vom russischen Verteidigungsministerium mit 5000 bis 15000 Tonnen TNT (Trinitrotoluol). Dies käme der Stärke der Bombe gleich, welche die USA im zweiten Weltkrieg über Hiroshima abgeworfen hatten.
Die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA erklärte, der unterirdische Test sei sicher und erfolgreich verlaufen. Nordkorea ist mit diesem Test einer der „Atomstaaten“ der Welt.

Deutschland antwortete mit entschiedener Ablehnung auf diese Atomwaffentests, will den nordkoreanischen Botschafter nach Deutschland bestellen.
Als Provokation bezeichneten Japan sowie Südkorea den Test. Er ist für die Staaten nicht hinnehmbar. Südkorea reagierte mit einem Stopp der Hilfelieferung nach Nordkorea und alarmierte seine militärischen Truppen.
China wurde 20 Minuten vor dem Test von der nordkoreanischen Regierung informiert, verurteilt diesen Test , da er die Stabilität im Nordosten Asiens bedrohe. Das Außenministerium in Peking möchte nun verhandeln.
Die USA fordern Maßnahmen im Handel, -Reise und Finanzen.
Der Weltsicherheitsrat traf sich zu einer Sitzung über mögliche Reaktionen auf den Atombombentest.

Nun versucht Nordkorea regelmäßig mit massiven Drohungen, sein Nachbarland Südkorea und die USA einzuschüchtern. In den vergangenen Wochen verstärken die USA ihre Militärische Anwesenheit in der Region, zum Beispiel durch Kampfflugzeuge oder Kriegsschiffe.
Die USA rechnet aber nicht mit einem direkten Angriff des kommunistischen Staates. Es gäbe laut Aussage Jay Carneys keine Hinweise darauf, dass Nordkorea Truppen für den Kriegseinsatz bereitstelle
Trump hat Kim Jong-un Sicherheiten zugesichert, wenn dieser sich auf ein Abkommen mit den USA einlasse, dass die nukleare Abrüstung beinhalte. Trump sagte, in Washington, über Nordkoreas Machthaber: „Er wäre dort. Er wäre in seinem Land an der Macht. Sein Land würde sehr reich werden.“

Aktuelle Eskalation
Die Diktatur Nordkorea will ihr Atom- und Raketenprogramm nicht aufgeben, obwohl es massiven internationalen Druck gibt.
Der UN-Sicherheitsrat macht deutlich, der Atomwaffentest stellt eine Bedrohung des Friedens und der internationalen Sicherheit dar. Sogar Nordkoreas Verbündete China und Russland hatten bis mehrfach versucht, Pjöngjang von den Tests abzubringen.
Anfang März wurden im UN. Sicherheitsrat die Sanktionen gegen Nordkorea erhöht. Seither droht Nordkorea wieder mit Angriffen auf die USA und auf Südkorea, brachte bereits Raketen in Bereitschaft. Nordkorea drohte zudem eine atomaren Anschlag auf die USA an.

Ein Ansatz zur Lösung des Konfliktes wäre, die Kalkulation von Kim Jong UN zu ändern. Würde man Nordkoreas Diktatur stürzen wollen, könnte man den Konflikt beenden, indem man Kim vor die Wahl stellt. Entweder die Atomwaffen oder das Überleben seines Regimes? Diese Zuspitzung wäre riskant und mit Kriegsgefahr verbunden. Würde Nordkorea aber, rücksichtslos die westlichen Großräume angreifen, ginge es eben für Europa ums Überleben.

Die Forderung der USA ist deutlich: Nordkorea soll sein Atomprogramm vollständig aufgeben.
Kim Jong-un ist möglicherweise zu Kompromissen bereit, will aber nicht alle entscheidenen Mittel auf einmal weggeben, denn das würde Kim tun indem er eine Denuklearisierung vornehmen würde.

Eine vollständige Denuklearisierung wäre nicht über Nacht umzusetzen. Washington könnte zunächst auf ein sogenanntes „Einfrieren“ des Atomprogramms bestehen. Nicht nur die Produktion der Bomben müsste gestoppt werden sondern auch die des nuklearen Materials.
Nordkorea könnte über weitere, bisher geheime Anlagen verfügen. Somit wäre die Forderung schwer zu überprüfen.
Trump muss vor allem aber mit einer Forderung der Gegenleistung von Kim rechnen.
Die Staaten müssten Vertrauen schaffen und stufenweise aufeinander zugehen.

Der Prozess einer Denuklearisierung könnte etwa zehn Jahre dauern. Zunächst müsste das „Einfrieren“ geschehen. Danach müsste eine “Rückkopplung“ erfolgen und erst dann kann laut Wissenschaftlern in dem kalifornischen Center for International Security and Cooperation der letzte Schritt erfolgen. Nämlich die „Eliminierung“ des Atomwaffenarsenals oder einer Wiederherstellung dieses Arsenals auf ein vereinbares Niveau.

Quellenverzeichnis:
https://www.zeit.de/politik/ausland/2017-09/nordkorea-konflikt-akteure-atomtest-wasserstoffbombe
http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/70095/atomwaffentest-09-10-2006
www.tagesspiegel.de/politik/gefahr-eines-begrenzten-atomwaffeneinsatzes-in-asien-usa-warnen-vor-krieg-mit-nordkorea/19571376.html
http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/157467/korea-konflikt-02-04-2013

https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/afxline/topthemen/hintergruende/article167609933/Die-wichtigsten-Akteure-im-Nordkorea-Konflikt.html

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Ist der Konflikt zwischen der Türkei und der NATO lösbar ?

Zwischen der NATO (North Atlantic Treaty Organization) und der Republik Türkei kam es in letzter Zeit mehrfach zu Auseinandersetzungen. Die türkischen Streitkräfte haben sowohl an Land als auch in der Luft und im Wasser einiges Potential. Mit 600.000 aktiven Soldaten und modernster Technik, ist die türkische Streitkraft eine der wichtigsten Säulen der NATO. Dennoch kommt es zwischen der Türkei und der IGO (International Governmental Organizations) zum Streit. Im Folgenden stelle ich diese Konflikte dar und hinterfrage, ob man sie lösen kann.

Die NATO ist sowohl eine zwischenstaatliche Organisation (IGO) als auch ein Militärbündnis zur Friedenssicherung zwischen 29 Staaten, die aus dem Nordatlantikvertrag hervorgegangen ist. Belgien, Frankreich, Island und die USA gehören neben anderen Ländern zu den Gründungsmitgliedern. Die über die NATO verbündeten Staaten haben es sich zur Aufgabe gemacht , sich gegenseitig militärisch zu unterstützen. Eines der wichtigsten strategischen Mitglieder ist die Türkei, die jetzt mit dem Austritt aus diesem Bündnis droht. Es ist zwar derzeit nur ein schwelender Konflikt ohne jegliche Waffengewalt, aber trotzdem stellt er eine potenzielle Gefahr dar und belastet den Frieden zwischen den übrigen NATO-Mitgliedern und der Türkei. Aber warum möchte die Türkei nicht mehr Teil der NATO sein?

Ein Grund für dieses Umdenken ist wohl die Tatsache, dass sich die Türkei von der NATO im Stich gelassen fühlt. Die Bündnispartner würdigten die Leistungen der Türkei nicht genug, mischten sich in innertürkische Angelegenheiten ein und ließen es an Engagement im Kampf gegen den Terror vermissen, heißt es.  Aber insbesondere die Türkei, die an instabile und krisenbehaftete Länder wie Syrien, Iran und Irak grenzt, wird direkt mit dem Terror konfrontiert und ist auf militärisch strategische Hilfe von anderen Staaten angewiesen.

Weitere Gründe für das Zerwürfnis zwischen dem Militärbündnis und der Türkei, sind Auseinandersetzungen zwischen NATO Mitgliedern und der Türkei. Viele dieser Mitglieder geben (auch zweifelhaften) politischen Flüchtlingen Asyl und sehen keine Notwendigkeit, diese in der Türkei gesuchten Putschisten auszuliefern. Zusätzlich wird das Misstrauen insbesondere gegenüber den USA noch dadurch verstärkt, dass der angebliche Drahtzieher des Putschversuch in der Türkei 2016, der islamische Prediger Fethullah Gülen, in Amerika lebt, und die US-Behörden bisher keine Anstalten machen, ihn an die türkische Regierung auszuliefern. Aber das ist noch nicht alles…

Amerika ist auch in ein weiteres Problem involviert! Der türkische Nachbarstaat Syrien ist ein großer Streitpunkt zwischen beiden Parteien, denn Washington unterstützt die syrische Kurdenmiliz YPG mit Waffen und Logistik. Aus amerikanischer Sicht sind die Kurden nämlich schlagkräftige Verbündete gegen die Terrormiliz IS (Islamischer Staat). Das sehen die Türken vollkommen anders. Für sie ist die bewaffnete kurdische Miliz (YPG) ein Ableger der verbotenen PKK (Arbeiterpartei Kurdistans) und deshalb eine Terrororganisation, die es um jeden Preis zu bekämpfen gilt.

Alles im allem sind die Konflikte nur schwierig zu lösen und es muss sich einiges ändern, damit dies geschieht! Allerdings müssen sie auf unterschiedliche Arten gelöst werden.

Der Konflikt zwischen den USA und der Türkei in Syrien muss als erstes beendet werden, so dass der Frieden innerhalb der NATO gesichert ist. Dafür muss in Syrien mit den Kurden eine einvernehmliche Lösung gefunden werden. Allerdings ist das einer der größten Streitpunkte für den sich eine Lösung wohl als besonders schwierig darstellen wird, insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Konflikt mit den Kurden inzwischen fast 100 Jahre besteht und schon mehrfach versucht wurde, eine Lösung zu finden. Bislang ist es aber jedes Mal gescheitert, einen Frieden zwischen Kurden und Türken herbeizuführen. Dazu kommt, dass die Situation der Kurden, nun nach dem vermeintlichen Ende des IS, immer komplizierter wird.

Des Weiteren muss sich die Türkei mit den anderen NATO Mitglieder einigen, ob die politischen Flüchtlingen ausgeliefert werden oder in den anderen NATO Staaten Asyl bekommen. Also muss eine Lösung gefunden werden, wie man mit politischen Flüchtlingen, wie den Prediger Fethullah Gülen, umgeht. Dies wird ebenfalls schwierig, weil alle beteiligten Länder jeweils von Grund auf andere Ansichten haben. Würden sich die streitenden Parteien einander nähern, wäre eine Lösung möglich.

Außerdem muss sich die Türkei dazu äußern, wie sie sich selbst in der NATO sieht. Da der türkische Staat wegen angeblicher Menschenrechtsverletzungen international in der Kritik steht, haben die Türken es schwer ihre Standpunkte glaubhaft zu versichern. In diesem Punkt scheint wohl die Türkei gefragt zu sein, den ersten Schritt zu tun.

Wenn diese großen Probleme aus der Welt geschafft sind, wird der Weg zur Einigung zwischen der NATO und der Türkei deutlich einfacher…

 

Oder was meinen Sie? Ist der Konflikt zwischen der Türkei und der NATO wirklich lösbar?

 

 

Quellen

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-05/tuerkei-praesident-recep-tayyip-erdogan-angriffe-nordsyrien-terroristen-neuwahlen-juni – 31.5.2018 15:26 Uhr

https://rp-online.de/politik/muss-diese-tuerkei-die-nato-verlassen_aid-18904543 – 31.5.2018 16:12 Uhr

http://www.sueddeutsche.de/politik/buendnispolitik-wenn-die-tuerkei-aus-der-nato-austreten-wuerde-1.3971464 – 31.5.2018 16:28 Uhr

http://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konflikte/265912/die-tuerkei-im-nahen-osten-mit-dem-eurasismus-ins-naechste-abenteuer – 31.5.2018 16:53 Uhr

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11. September. 2001: Al-Qaida

Al-Qaida („die Basis/das Fundament“) ist ein weltweit agierendes Terrornetzwerk, welches hauptsächlich aus sunnitisch-islamistischen Organisationen besteht.Seit 1993 verüben diese Organisationen zahlreiche Terroranschläge an vermeintlich antiislamisch eingestellten Ländern, Religions- und Bevölkerungsgruppen.Al-Qaida steht mit zahlreichen weltpolitischen Ereignissen im Zusammenhang und seit dem 11. September. 2001 bestimmt sie als permanente islamistische Bedrohung das Weltgeschehen mit.

Am 11.September wurden vier Flugzeuge entführt und anschließend in wichtige zivile und militärische Gebäude in den Vereinigten Staaten von Amerika gesteuert. Zwei von ihnen trafen in das World Trade Center (WTC) in New York City und eines in das Pentagon in Arlington (Virginia) ein. Das vierte Flugzug, welches vermutlich ein Regierungsgebäude in Washington D.C. treffen sollte, wurde vom Piloten der Entführer bei Shanksville (Pennsylvania) zum Absturz gebracht. Diese Anschläge gelten als terroristischer Massenmord, da sie etwa 3.000 Menschen den Tod brachten.

Mit dem Krieg in Afghanistan seit 2001 reagierte die USA unter anderem auf die Anschläge des Terrornetzwerkes Al-Qaida. Auch den Irakkrieg 2003 begründeten sie mit diesen Anschlägen.

Der Konflikt besteht hier also zischen Al-Qaida und der USA, beziehungsweise auch anderen Staaten, die von Anschlägen des Terrornetzwerkes betroffen sind/waren. Den Konflikt kann man als eine ernste Krise einstufen, da ein permanenter Spannungszustand besteht und beide Parteien Gewalt anwenden. Die Ursachen dieser Krise sind im Grunde die Ziele von Al-Qaida. Das ideologische Zentrum ist eine radikale Idee des Dschihads. Wie bereits erwähnt will Al-Qaida die vermeintlich antiislamischen Länder, Religions- und Bevölkerungsgruppen bekämpfen und eine Einigung aller Muslime in einem gemeinsamen Kalifat erreichen. Zudem will sie speziell durch die Anschläge am 11.September die USA zum Rückzug aus der arabischen Welt drängen. Mit der Urform des Islams, die der Interpretation zufolge Kriege gegen Ungläubige duldet, rechtfertigen sich die Anhänger von Al-Qaida.

Außer, dass sich die USA verteidigen muss und gegen den Terror vorgehen muss, hat sie keine direkten Interessen in dieser Krise. Beide Parteien gehen hier gewaltsam vor. Die USA wird hierbei von der NATO unterstützt, die nach den Anschlägen am 11.September zum ersten Mal in ihrer Geschichte den Bündnisfall ausrief. „Ein bewaffneter Angriff gegen einen Bündnispartner wird als Angriff gegen alle angesehen“, so Generalsekretär George Robertson. Auch der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder versprach dem Präsident George W. Bush die uneingeschränkte Solidarität Deutschlands.

Wie sich der Konflikt in Zukunft weiterentwickeln wird, ist eine interessante Frage. Durch die weltweite Bekämpfung von Al-Qaida, verlor diese ab 2002 immer mehr den Kontakt zu ihren Anhängern und wurde dann nach und nach zu einer ideologischen Leitstelle für Dschihadisten weltweit. Osama Bin Laden und andere Anhänger profitierten allerdings davon, dass die dschihadistische Szene in Europa immer stärker wuchs und dort die Ideologie von Al-Qaida heute sehr viel weiter verbreitet ist, als noch 2001.

Seit 2008 verlor Al-Qaida durch amerikanische Drohnenangriffe mehr als zwei Dutzend wichtiger Führungspositionen und auch der Gründer und Anführer Osama Bin Laden wurde 2011 von US-Soldaten getötet. Nun stellt sich die Frage, ob das Terrornetzwerk gegen diese Verluste und Niederlagen standhalten kann. Regionale Gruppierungen in der arabischen Welt schlossen sich ihr an und benannten sich nach Al-Qaida. Diese bekamen nach und nach immer mehr eigenständige Bedeutung und profitierten so aus der immer schwächer werdenden Al-Qaida.

Bin Laden verbreitete seit Oktober 2001 vermehrt Audio- und Videobotschaften über das arabische Fernsehen und das Internet und versuchte so seine Anhänger weltweit anzuleiten. Neben Propaganda verbreiteten sie auch ideologische, strategische und taktische Informationen und Al-Qaida wurde immer mehr zu einer ideologisch-strategischen Leitstelle. Vor allem bei jungen Muslimen in Europa zeigte dieser Einfluss große Wirkung.

Man kann also klar sehen, dass das Terrornetzwerk Al-Qaida im Laufe der Zeit immer wieder mit Problemen und Rückschlägen kämpfen musste, sie aber auch durch bestimme Ereignisse profitieren kann. Es ist und bleibt also ein ständiger Kampf um das Überleben des Netzwerkes und der Anhänger.

Frieden kann aber nur dann wieder zwischen der USA und Al-Qaida herrschen, wenn sich die Terrororganisation zurückzieht oder auflöst. So lange sie existiert, werden sie weiterhin nach ihren Ideologien und Interessen handeln. Dagegen würde die USA beziehungsweise alle betroffenen Staaten vermutlich ebenfalls gewaltsam vorgehen.

Frieden herrscht also zwischen Al-Qaida und der USA noch lange nicht. 2004 schlossen sich allerdings immer mehr Muslime der Terrororganisation IS (Islamischer Staat) an , die seit mehreren Jahren durch etliche Terroranschläge große Bedeutung im Weltbild erlangt hat. Der IS wird nun als primäre islamistische und terroristische Bedrohung gesehen und Al-Qaida rückt so immer mehr in den Hintergrund.

https://de.wikipedia.org/wiki/Terroranschläge_am_11._September_2001

https://www.globalisierung-fakten.de/globalisierung-informationen/gruppierungen/al-qaida/

http://www.bpb.de/politik/extremismus/islamismus/36374/al-qaida

http://www.faz.net/aktuell/politik/zehn-jahre-nach-9-11/die-vorgeschichte-der-11-september-2001-11134441.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

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Wie man die Flüchtlingskrise bewältigen sollte

In Europa herrscht die Flüchtlingskrise. Seit 2015 sind bereits ca. 1,8 Millionen Menschen nach Deutschland gekommen, wobei Deutschland noch nicht einmal das Land ist, das die meisten Flüchtlinge aufgenommen hat. Die Flüchtlinge kommen aus verschiedenen Krisengebieten, hauptsächlich aus Syrien, Irak, Afghanistan und Eritrea. In diesen Ländern herrscht viel Unzufriedenheit, welche durch Hungersnöte, korrupte Regime und schlechte Allgemeinzustände entsteht. Bei einem Gipfeltreffen in Malta wurden 10 Ideen gefunden, um den Flüchtlingsstrom aus der Mittelmeerzone zu stoppen. Diese Lösungsansätze sind allerdings keine Lösungen für Probleme in den Herkunftsländern, sondern nur Ansätze zum Hindern der Flucht. Worüber sich die wichtigen Leute wirklich Gedanken machen sollten, ist die Frage, wie man die Krisen in den Herkunftsländern stoppt. Drastisch gesagt: Es sterben Zehntausende auf der Flucht im Mittelmeer und die EU will sich abschotten, anstatt ihnen von Grund auf zu helfen.

Flüchtlinge, die aus Afrika kommen, haben meistens verschiedene Gründe nach Europa zu kommen. Neben Hunger und Not sind Verwandte und Freunde, die schon in Europa sind, auch ein Grund. Einer Umfrage in afrikanischen Ländern nach, will beinahe jeder Dritte nach Deutschland reisen. Diese Menschen wissen nicht, was genau auf sie zukommt und dass sie bei ihrer Flucht mehrfach ihr Leben riskieren müssen um „in das Paradies“ zu kommen. Aus beinahe allen afrikanischen Ländern fliehen die Menschen vor Kriegen. Die Konflikte sind meistens simpel. Es handelt sich um Bürgerkriege oder bewaffnete Glaubenskriege. Häufig geht es auch um Grenzverschiebungen, die Länder handeln also überwiegend unilateral, was der Bevölkerung nicht gefällt. Die überwiegende Bevölkerung will nur in Frieden leben, wird aber durch korrupte Regime z.B . zur Wehrmacht gezwungen.

Es gibt genügend Möglichkeiten, die Fluchtursachen zu bekämpfen. Beginnen kann man mit der einfachen Entwicklungshilfe, da es sich bei den Krisenländern meistens um Entwicklungsländer handelt. Die UNO spielt dabei eine wichtige Rolle. Sie unterstützt das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR), welches sich zur Zeit insbesondere auf Afrika konzentriert. Diese Hilfswerk leistet Arbeiten wie z.B. Unterstützung zur freiwilligen Rückkehr sowie Integration ins Heimatland, Forderungen von Schulen zur Sicherung einer besseren Zukunft. Selbstverständlich bringen all diese Dinge etwas, allerdings stellt sich mittlerweile die Frage, ob diese Aktionen ausreichen, da die Flüchtlingskrise immer noch anhält. Um diesen Ländern nachhaltig helfen zu können, müsste Deutschland seine Wirtschaft etwas umstrukturieren, da sie im Moment immer noch auf Großindustrieller Landwirtschaft baut und diese den Migrationsdruck nur steigen lässt. Wir tragen also selber dazu bei, dass wir in Deutschland bzw. Europa eine Flüchtlingskrise haben. Wenn man davon spricht, Fluchtursachen zu bekämpfen, kann das auch heißen, dass man Konflikte und Kriege in Afrika lösen möchte. Hier stellt sich die Frage, ob dies überhaupt möglich ist, da es in Afrika sehr viele gewaltsame Konflikte gibt und immer wieder neue entstehen.

Die beste Lösung, die Flüchtlingskrise zu bewältigen, ist ohne Frage die Bekämpfung der Fluchtursachen. Und Das funktioniert meiner Meinung nach ausschließlich durch Stärkung der Wirtschaft in Afrika.

JulU10

Quellen:

https://www.focus.de/politik/videos/heute-tagt-der-eu-afrika-gipfel-die-grosse-afrika-karte-von-hier-draengen-die-meisten-fluechtlinge-nach-europa_id_5079553.html

lot – Von hier drängen die meisten Flüchtlinge nach Europa

 

http://www.sueddeutsche.de/politik/eu-gipfel-so-will-die-eu-fluechtlinge-aus-afrika-abschrecken-1.3362926

Von Thomas Kirchner und Alexander Mühlauer, Brüssel – So will die EU Flüchtlinge aus Afrika abschrecken

 

https://www.jungewelt.de/artikel/327563.europas-krieg-in-afrika.html

Jörg Kronauer – Europas Krieg in Afrika

 

https://fluechtlingsforschung.net/ostafrikas-fluchtlinge/

Hanno Brankamp – Ostafrikas Flüchtlinge

 

http://www.taz.de/!5335468/

Autor unbekannt – Die wahren Gründe des Exodus

 

https://www.gemeinsam-fuer-afrika.de/uno-fluchtlingshilfe-e-v/

Text und Fotos: UNHCR – UNO Flüchtlingshilfe e.V.

Was wir in Afrika tun

 

 

https://www.zeit.de/politik/2015-11/migration-fluechtlinge-deutschland-europa/komplettansicht

Ein Gastbeitrag von Niels Keijzer und Benjamin Schraven – Europa sollte sich nicht beschweren

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9/11: Schockmoment für die USA

Der Schockmoment. Die USA im Ausnahmezustand. Die Anschläge auf die Zwillingstürme in New York und auf das Pentagon bei Washington D.C. waren der erste richtige militärische Angriff auf die Vereinigten Staaten seit 1814. Der schreckliche Vorfall brachte tausende Tote und Verletzte mit sich.

Al-Qaida (auf deutsch: „die Basis“) ist eine der größten Terrororganisationen. Sie wurde in den 1980er-Jahren in Afghanistan und Pakistan von Multimillionär Osama Bin Laden im Kampf gegen die militärische Präsenz der Sowjetunion in Afghanistan gegründet.

Al-Qaida verfügt über erhebliche Finanzmittel und eine straffe Organisation und agiert global. Am Anfang war Al- Qaida jedoch ohne genaue Ziele unbedeutsam, doch ihr Vorhaben basierte nun auf ihrem Ziel, eine neue internationale Ordnung zu schaffen. Seit 1988 ist die Terrororganisation weltweit aktiv. Ihr folgenreichster Anschlag waren die Angriffe auf das World Trade Center in New York und das Pentagon am 11. September 2001, bei denen fast 3000 Menschen ums Leben kamen.

Der 11. September geht in die Geschichte ein. Al- Qaida- Terroristen entführten vier Passagierflugzeuge, von denen zwei in das World Trade Center in New York zum Ziel nahmen, während das dritte Flugzeug das Pentagon bei Washington D.C. zum Einsturz brachte und die letzte Maschine stürzte wenig später in Pennsylvania ab. Dieses hatte das Weiße Haus zum Ziel genommen, stürzte jedoch dann nördlich vom Sommersitz des Präsidenten auf. Insgesamt sind bei diesem tragischen Unglück 3000 Menschen ums Leben gekommen und doppelt so viele wurden verletzt.

Abends macht der US-Präsident George W. Bush in seiner Fernsehansprache der Bevölkerung Mut: „Terroristen können das Fundament Amerikas nicht erschüttern!“

Die USA und Großbritannien begannen knapp vier Wochen nach den Attentaten von New York und Washington mit dem Militäranschlag in Afghanistan. Im Herbst 2001 sagte Präsident George W. Bush vor dem US- Kongress : „Unser Krieg gegen den Terrorismus beginnt mit Al- Qaida, aber er wird dort nicht enden. Er wird so lange nicht zu Ende sein, bis jede weltweit tätige terroristische Gruppe gefunden, am weiteren Vorgehen gehindert und besiegt worden ist.“

Al- Qaida verlor 2002 unter dem Druck der weltweiten Bekämpfungsmaßnahmen immer mehr den Kontakt zu ihren Anhängern. Dadurch wurde Al- Qaida mehr und mehr zu einer ideologischen Leitstelle für Jihadisten weltweit. Die Kommunikation von Al- Qaida schränkte sich auf das Geringste ein, da die Führung der Terrororganisation seit dem Winter 2001 weitgehend isoliert in Pakistan lebte.

Tausende schlossen sich 2004 der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) an, die über weite Teile des Nahen Ostens herrscht, da der Krieg Schrecken und Chaos hinterließ.

Der „Krieg gegen den Terror“ dauert bis heute an. Immer noch befinden sich internationale Truppen in Afghanistan. Der Terror erreichte mit den Anschlägen von Madrid im März 2005, den Anschlägen in London im Juli 2005 und den misslungenen Anschlägen in den Bahnhöfen in Dortmund und Koblenz im Juli 2006 auch Europa.

Heutzutage spielt die Sicherheit eine große Rolle, denn die Terroranschläge vermehren sich in den letzten Jahren. Al- Qaida jedoch spielt kaum noch eine große Rolle in der Berichterstattung. Die IS wird nun als primäre islamistische Bedrohung angesehen.

 

Textquellen:

Der Tag an dem der Terror die USA traf

9/11 und die Folgen.bpb

Die Folgen der Terroranschläge auf die USA

Die Al-Qaida-Organisation in Politik/Wirtschaft 

9/11 Gedenken in den USA: Ein Land in Trauer 

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Myanmar: Ein jahrzehntelang andauernder Konflikt und immer noch keine Aussicht auf Besserung?!

Ein Leben gänzlich ohne politische Rechte und Möglichkeiten, beherrschende Furcht vor Gewaltakten gehören längst zum Alltag der muslimischen Minderheit im nördlichen Teil von Myanmar. Immer öfter geht das Militär Myanmars mit größter Brutalität gegen die ethnische Gruppe der Rohingya vor. Internationale Stimmen stufen diese gut strukturierte und von Gewalt geprägte Vertreibung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und als regelrechten Völkermord ein. Dieser Zustand sollte sich jedoch mit der ersten freien Wahl in Myanmar vor knapp 2 ½ Jahren (stand 2018) ändern. Damals gewann die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, in die Viele Hoffnungen zur Besserung gesetzt haben, haushoch. Schließlich gilt sie doch als Ikone der Freiheit und Menschenrechte?! Doch die Hoffnungen sind Hoffnungen geblieben. Die Vertreibung der Rohingya ist brutaler denn je, ohne Aussicht auf Besserung.

Die Rohingya haben keinerlei Anspruch auf Rechte, Bildung oder Arbeit, durch das 1982 verabschiedete Staatsbürgergesetz, welches die Rohingya staatenlos werden ließ. Die weit verbreitete Auffassung unter der überwiegend buddhistischen Bevölkerung führt immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Bereits 65.000 Anhänger der Rohingya sind aus Myanmar geflohen. Die meisten fliehen ins am Norden angrenzende, islamisch geprägte Bangladesch. Trotz der grausamen Schicksale der Rohingya fühlt sich keiner in diesem Konflikt für die muslimische Minderheit verantwortlich. So kam es zum Beispiel vor rund 2 Jahren dazu, dass die Rohingya zu tausenden in Booten auf den indischen Ozean, aus Angst vor der ausführenden Gewalt des Militärs, geflohen sind. Manche trieben mehrere Wochen auf dem Meer, ohne dass sich ein Staat für das Leid der Rohingya verantwortlich gefühlt hat, denn keiner wollte der ausgestoßenen Bevölkerungsgruppe Zuflucht gewähren. Einige Staaten (Malaysia, Indonesien und Thailand) gingen sogar soweit, dass sie die Boote teilweise zurück aufs Meer trieben, sobald diese ihre Küste erreicht hatten. Dieser Vorfall erlangte internationales Aufsehen, nachdem so lange nicht hingeschaut wurde.  Sowohl INGOS als auch IGOS, wie die UNO oder aber auch Human Rights Watch, beteiligen sich am Errichten von Flüchtlingslagern und an humanitärer Hilfe für die Rohingya. Doch offen gesagt sind die Bedingungen in den aus der Not hochgezogenen Flüchtlingslager schlecht. Die Kapazitäten der Lager sind gänzlich erschöpft und es retten sich täglich weitere über die Grenzen Myanmars. Es fehlt folglich an Nahrung, aber auch an sauberem Trinkwasser. Die Hygiene ist schlecht und die Chancen auf Infektionskrankheiten und sogar Epidemien sind hoch. Ganz zu schweigen von der oft stark beeinträchtigten Psyche vieler Kinder und Erwachsener. Viele Geflohene sind Opfer sexueller Übergriffe oder stark traumatisierenden Erlebnissen.

Seit Jahrzehnten kommt es immer wieder zu brutalen Auseinandersetzungen zwischen den myanmarischen Buddhisten und den muslimischen Rohingya mit Verletzten und Toten auf beiden Seiten. In den Augen der Buddhisten Myanmars sind die Rohingya illegale Einwanderer aus dem benachbarten Bangladesch, obwohl diese zumeist schon über mehrere Generationen in Myanmar ansässig sind. Als Muslime sind sie weitestgehend verhasst und werden sogar als Aufständische oder Terroristen bezeichnet.

Seit jeher kämpft die muslimische Minderheit für mehr politische und kulturelle Autonomie. Es ist ein seit Generationen andauernder Konflikt, der sich nie ganz Lösen ließ und wie ein schlummernder Vulkan jederzeit zum Ausbruch bereit ist. Ein mächtiges Militärregime und die buddhistische Bevölkerung Myanmars gegen die Minderheit der Rohingya. Ein vorzeige Beispiel für die Ausführung eines asymmetrischen Kriegs. Er äußert sich etwa nicht nur in der strukturellen Gewalt, die die Ausbeutung und Repressionen umfasst. Sondern auch in kulturellen Diskriminierungen, denen die Rohingya aufgrund ihrer Religion und Ethnie erfahren.

Im Oktober 2016 eskaliert der Konflikt erneut. Es kommt zu einem Anschlag auf die myanmarische Grenzpolizei. Das Regime macht für den Gewaltakt eine Gruppe militanter Rohingya verantwortlich. Die folgenden Reaktionen des Militärregimes nehmen ungeahnt radikale Ausmaße an. Wie ein wild gewordenes Tier wütet das Militär gegen die unbeliebte ethische Gruppe. Es wird gebrandschatzt, gemordet und sogar vergewaltigt. Ganze Dörfer und Siedlungen werden ausgelöscht. Zahlreiche Rohingya verlieren daraufhin ihr Zuhause, Verwandte und Freunde. Drei Monate hält dieser Zustand des Chaos und unvorstellbarer Brutalität an. Mittlerweile sind laut Schätzungen der UNO knapp 70.000 Anhänger der Rohyngia ins am Norden angrenzende Bangladesch geflohen.

Eigentlich hofften alle, dass sich mit ihr alles ändern würde. Die an der Spitze stehenden Aung Sang Suu Kyi der NLD (Nationale Liga für Demokratie) löste im Frühling 2016 die rund ein halbes Jahrhundert andauernde Militärherrschaft ab. Es war die erste freie Wahl in Myanmar seit rund 50 Jahren. Die Konfliktlösung und Friedensfindung zwischen dem Militärregime und der bewaffneten ethischen Minderheiten wurde von der Partei zur höchsten Priorität erklärt. Und dennoch ist die Vertreibung der Rohingya radikaler und brutaler denn je. Die Menschenrechtlerin Aung San Suu Kyi hat bisher kaum bis gar nicht auf die aktuellen Überfälle auf die Rohingya Stellung genommen und steht deshalb auf der internationalen Ebene in der Kritik.

Doch die Verfassung von Myanmar unterbindet Aung San Suu Kyi die ersehnte Präsidentschaft und somit die nötigen Mittel, um das Land in den nationalen Frieden zu führen. Auch wenn das burmesische Militärregime formell von der Regierung der Macht entbunden wirkt, hat es noch überall seine Finger dazwischen. Aung San Suu Kyi sind die Hände gebunden, denn damit weitreichende demokratische Reformen der Partei verwirklicht werden können, müssen diese im Sinne des Militärs sein. Ist dies nicht der Fall kann das Militär sich seines Vetorechtes bemächtigen. Aung San Suu Kyi ist also mehr oder weniger die internationale Gallionsfigur von Myanmar. Die wirklichen Fäden in Myanmar aber werden von dem Militär gezogen.

Aber ist es dennoch möglich diesen  Konflikt ein für alle Mal vom Tisch zu schieben? Rückblickend auf die Jahrzehnte, in denen der Konflikt sich immer wieder zwischen dem myanmarischen Militärregime und der muslimischen Minderheit neu entflammte und abkühlte, könnte man vielleicht als Optimist den Konflikt in eine Art instabilen Friedens einstufen. Eine konkrete Konfliktlösung hingegen ist jedoch noch nicht in Sicht. Die Menschenrechtlerin Aung San Suu Kyi sind aus Angst vor dem Militär die Hände gebunden und das Militärregime und ein Großteil der Bevölkerung sieht die Rohingya als „illegalen Einwanderer“ und schreckt vor gewaltsamen Maßnahmen zur Vertreibung nicht zurück. Erschreckender Weise gelingt es ihnen mit zunehmenden Erfolg, denn der Wille zum Widerstand ist fast gänzlich gebrochen und so kämpft nur noch ein kleiner Teil der Rohingya für ihre Recht, sowie für politische und kulturelle Autonomie. Die Schuld ist durch blutige Auseinandersetzungen weder von dem myanmarischen Militärregime zu weisen, noch von der bestehenden Minderheit der Rohingya! Kriegerische Auseinandersetzungen mit fatalen Folgen beherrschen das aktuelle Bild Myanmars. Sie verschaffen mehr Probleme, als dass sie welche lösen.

In meinen Augen ist dieser Konflikt nur auf internationaler Ebene nachhaltig zu lösen, da es in diesem Konflikt um entschieden mehr geht als einen Interessenkonflikt. Diskriminierung und Menschenrechtsverletzungen sind neben brutalsten Auseinandersetzungen fester Bestandteil dieses asymmetrischen Krieges. Es obliegt in der Verantwortung internationaler Organisationen und Staaten sich dieser Sache anzuvertrauen und eine friedliche Lösung für den Konflikt zu suchen. Denn dieser Konflikt überschreitet schon längst die nationale Reichweite von Myanmar. Bereits fünf Länder sind in diesen Konflikt involviert. Es ist Zeit hinzuschauen und zu handeln!

 

Bochmann, Anett: Die Macht der Identität, Oktober 2017 URL: https://www.zeit.de/politik/ausland/2017-10/myanmar-rohingya-aufstand-islamophobie

tagesschau24: Rohingya-Konflikt eskaliert erneut, Mai 2017, URL: –https://www.tagesschau.de/ausland/rohingya-115.html

Lorch, Jasmin: Birma/Myanmar, März 2017, URL: http://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konflikte/54586/birma-myanmar

Abresch, Philipp: Myanmar: Aung San Suu Kyis Versagen – Das Schicksal der Rohingyas. URL: http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/Myanmar-Minderheit-Rohingya-100.html

 

MDR AKTUELL: Wer sind die Rohingya?,September 2017, URL: https://www.mdr.de/nachrichten/wer-sind-die-rohingya-100.html
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Rohingyakonflikt – wir müssen uns einmischen!

Aus Myanmar sind bereits hunderttausende Rohingya geflohen. Der UN-Generalsekretär Antonio Guerres bezeichnete die Lage als „humanitärer und menschenrechtlicher Alptraum“. Die Zahl der bisher 600.000 Geflohenen könne laut des Generaldirektors der Organisation für Migration (IOM), William Lacy Swing, in naher Zukunft die Millionen überschreiten. Doch was treibt diese Leute zur Flucht? Was passiert in Myanmar, dass diese Leute nicht mehr dort leben wollen und eine drastische Maßnahme, wie die Flucht ins Unbekannte, als einzigen Ausweg sehen? Ist es möglich, dort Frieden zu schaffen und den Flüchtlingen die Möglichkeit zu geben, in ihr Heimatland zurückzukehren?

Myanmar war bis 2015 einer der am längsten durch ein Militär geführter Staat. Die offiziell gewählte Regierung aus 2010 kann man nicht als demokratisch gewählt bezeichnen. 2016 gab es wieder eine, auf der Basis der Verfassung aus 2008 demokratisch gewählte Regierung. Diese hat es sich zum Ziel gemacht, Frieden zu schaffen und die Konflikte im Inneren zu lösen.

“Myanmar beziehungsweise Burma war und ist ein Mosaik aus verschiedenen Ethnizitäten, Sprachen und kulturellen Traditionen.” (bpb) Und wie immer, wenn verschiedene Kulturen aufeinander treffen und die Menschen dem Unbekannten begegnen, gibt es Konflikte. Nachdem Myanmar 1948 einen multiethnischen und unabhängigen Zentralstaat gründete, tobten separatistische Kämpfe. Die Angriffe der ethnischen Gruppen führten dazu, dass das Militärregime um seine Macht fürchtete und mit Härte gegen die Proteste vorging. Dies führte auch 1988 zu der gewaltsamen Niederschlagung pro-demokratischer friedlicher Demonstrationen. Seither werfen die separatistischen Gruppen dem Militärregime radikale Menschenrechtsverletzungen vor. Schon seit den 1960ern wurden Muslime in dieser Region verfolgt und so entzog das Regime ihnen die Staatsangehörigkeit bzw. gewährte diese nicht. Dies sorgte für ein noch größeres Maß an Diskriminierungen, da die Rohingya als illegale Einwanderer angesehen wurden. Obwohl in dieser Region schon deutlich länger Muslime leben, prägte sich der Begriff der Rohingya erst in den 90ern. Der Begriff der Rohingya umfasst auch nicht alle Muslime, so leben in Myanmar auch Menschen, die nicht zu den nicht Rohingya zählen,aber muslimischen Glaubens mit myanmarischer Staatsangehörigkeit sind. Jedoch sind die Rohingya selbst nicht als ethnische Gruppe anerkannt. Dies ist eines der Zwischenziele der Regierung, da anerkannte ethnische Gruppen ein Recht auf Staatsangehörigkeit haben.

Jedoch ist die zivile Regierung durch das Militär so eingeschränkt, dass es diese Ziele nicht umsetzen kann. Die Verfassung aus 2008 sichert dem Militär drei Ministerien zu: das Innenministerium, das Verteidigungsministerium und das Ministerium für Grenzen. Außerdem besitzt das Militär ein Vetorecht bei Verfassungsänderungen, so das es alle progressiven Gesetzesvorschläge der Regierung verhindern kann. Dazu kommt, dass dem Militär ein Viertel der Sitze im Parlament zusteht. Obwohl es inzwischen eine zentrale Regierung gibt, werden viele Minderheitsgebiete nachwievor von radikalen ethnischen Gruppen “regiert”. In den meisten Regionen herrscht zwar aktuell Waffenstillstand, dieser ist aber sehr unsicher und nicht in Verträgen verankert.

Es gibt in Myanmar also momentan zwei zentrale Konflikte. Der zwischen der demokratischen Bewegung und dem Militär, der sich durch die Wahl der Regierung entschärft hat und zwischen ethnischen politischen Parteien, zwischen denen es militärische Auseinandersetzungen gibt. Den zweiten Konflikt versuchte bereits der Präsident in der Militärregierung zu lösen, indem er versuchte, ein nationales Friedensabkommen zu schließen, dem jedoch nur acht militärisch und politisch meist unbedeutende Parteien beitraten. Auch die Friedenskonferenz vom 31.08-03.09.2016 brachte keinen Erfolg, was unter anderem daran lag, dass die militärisch bedeutendste Partei am zweiten Tag ausstieg.

Im Jahr 2012 griffen Soldaten in Rakhine, einem Bundesstaat Myanmars, Rohingya an. Bei diesen Übergriffen wurden ca. 170 Menschen getötet und 140.000 Rohingya leben als Binnenflüchtlinge in Lagern. Seit 2013 folgten immer wieder Angriffe auf Rohingya und andere Muslime anderer ethnischer Gruppen. Diese Angriffe werden begleitet und unterstützt durch Hassreden ultra-nationalistischer buddhistischer Gruppen. 2017 eskalierte die Situation erneut, als eine Rohingya-Rebellen Soldaten angriffen und Dutzende töteten. Darauf reagierte das Militär mit extremer Brutalität. Hunderte wurden getötet und ihre Häuser niedergebrannt, diese Reaktion des Militärs wurde von der UN als “ethnische Säuberung” bezeichnet. Von der Regierung gab es zu diesen Vorfällen kein eindeutiges Statement, was dazu führte, dass der Präsidentin vorgeworfen wird, zu wenig für die Rohingya zu tun und sich zu sehr vom Militär beeinflussen zu lassen.
Der UN-Sicherheitsrat forderte die Regierung auf, gegen die Verfolgung vorzugehen und diese zu unterbinden. Während NGO’s einen konsequenteren Eingriff der UN fordern, mahnte der UN-Botschafter für Myanmar, man dürfe die Regierung nicht unter Druck setzen. Der Sicherheitsrat forderte außerdem, den 600.000 Geflüchteten die Möglichkeit zu bieten, in ihre Heimat zurückzukehren. Myanmar müsse zur Rechtsstaatlichkeit zurückkehren und die Menschenrechte aller anerkennen. Man dürfe nicht länger Unterschiede zwischen Ethnie, Religion und Staatsbürgerschaft machen.

Solange sich am politischen System in Myanmar nichts ändert, wird auch die Diskriminierung der Rohingya nicht aufhören. Es reicht meiner Meinung nach nicht, dass die UN die Regierung auffordert, etwas gegen die Verfolgung zu tun. Bei einem nach wie vor vom Militär so stark beeinflussten Staat reicht es nicht, “einmal ganz nett “Bitte” zu sagen” und dann wird die Gewalt schon aufhören. Die UN muss politischen Druck ausüben und versuchen, die Macht des Militärs zu verringern, denn solange das Militär immer ein Vetorecht hat, wird sich an der Situation nichts ändern. Das Militär hat komplett freie Hand, obwohl es offiziell eine Regierung gibt. Und wenn die Mitglieder der UN dies nicht im Interesse der Verfolgten tun, es nicht im Interesse der Kinder tun, die ihre Eltern verlieren und in Angst aufwachsen, dann doch in ihrem eigenen Interesse. Anstatt sich über die hohen Flüchtlingszahlen aufzuregen, sollten die Bürger lieber ihre Regierung dazu bringen, gegen diese Fluchtursache vorzugehen. Momentan wird meiner Meinung nach den Rohingya nur noch durch NGOs ein Leben ermöglicht. Die Staaten müssen endlich eingreifen und dürfen sich nicht mehr der Verantwortung entziehen!

Nick Kaiser: Rohingya: „Sie werfen jede Nacht Steine auf uns“

UN-Sicherheitsrat fordert ein Ende der Gewalt in Myanmar

UN rechnen mit mehr als einer Million Rohingya-Flüchtlingen

Ein „humanitärer und menschenrechtlicher Alptraum“

Annette Bochmann: Die Macht der Identität

Jasmin Lorch: Innerstaatliche Konflikte: Birma/Myanmar

 

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Ist Frieden möglich?

Was am 11. September 2001 passierte weiß wohl jeder. Aber wie kann man soetwas verhindern?
Wie es die NATO machte mit Krieg, oder mit Aussöhnung der Völker, oder einfach nur bessere Sicherheitsmaßnahmen? Kann es überhaupt einen absoluten, weltweiten, positiven Frieden geben?
Damals, bei dem Terroranschlag vom 11. September, flogen insgesammt 19 Attentäter, verteilt auf vier Fluzeuge, auf zivile und militärische Ziele und brachtendabei 3.000 Menschen um ihr Leben. Der UN-Sicherheitrat sah dies als Bedrohung des Weltfriedens an, worauf die NATO zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen Bündnisfall beschloss und US-Präsident Georg W. Bush den „Kampf gegen den Terror“ (KgT) zur außenpolitischen Aufgabe der USA erklärte. Als erstes marschierten NATO-Truppen unter US-Führung unter der Mission „Enduring Freedom“ in Afganistan ein, weil Afganistan dem Kopf der Terrororganisation al-Quaida, Osama bin Laden, Unterschlupf gewährte.
Im Dezember entmachtete man dann die Taliban und zehn Jahre später wurde Osama bin Laden in seinem Versteck erschossen.
So hätte es vielleicht erstmal gut ausgehen können, wäre die USA nicht zwei Jahre nach Beginn des Afganistaneinsatzes ohne UN-Mandat in den Irak einmarschiert. Das löste zweierlei aus: eine Diskussion darüber, ob der KgT überhaupt notwendig ist, und den Bürgerkrieg im Irak. Unter Präsident Barak Obama fand dann eine Abkehr vom Krieg gegen den Terror statt.
Bei uns in Deutschland sind von damals alleine 26 Gesetze gegen den Terror übriggeblieben, von denen allerdings mehrere inzwischen vom Bundesverfassungsgericht als verfassungswidrig erklärt und außer Kraft gesetzt wurden.
Aber hätte man den Krieg von vornherein abwenden können? Wahrscheinlich nicht. Dazu hätte man den Anschlag vom 11. September verhindern müssen und dann hätte man erst einmal die Bildung einer Terrororganisation verhindern müssen.
Das war aber unter der Taliban nicht möglich, weil diese eine ähnliche Einstellung, wie al-Quaida hatten und die Bildung einer solchen Organisation wohl nicht verhindert hätten.
Ein anderer Punkt, wo Frieden hätte entstehen können war nach der Entmachtung der Taliban. Man hätte eine neue Regierung einsetzen können, die vernünftig handelt und das Land dann wieder friedlich sich selbst überlassen können.
Das wären zwar nur kleine Schritte zum weltweiten Frieden aber vielleicht wird es den nie geben. Man kann trotzdem immer hoffen und sein Bestes dazugeben.

Quellen:

http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/168712/9-11-und-die-politischen-folgen-11-09-2013

https://www.stern.de/politik/ausland/world-trade-center–diese-9-11-verschwoerungstheorien-halten-sich-hartnaeckig-7615012.html

https://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/178392/index.html

http://www.deutschlandfunkkultur.de/aufbauprozess-in-afghanistan-ist-schlecht-gelaufen.1008.de.html?dram:article_id=164237

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Krim-Krise

CelB10:

In der Krim-Krise wird die Halbinsel Krim, die vor 1954 noch zu Russland gehörte umstritten. Die Krim gehörte nämlich nicht immer zu Russland. Seit dem kommt es öfters zu Protesten auf der Krim, denn viele Einwohner sind mit der ukrainischen Regierung nicht einverstanden, da diese enger mit der EU anstatt mit Russland zusammenarbeiten will. Deshalb wollen sie nicht mehr zur Ukraine sondern zu Russland gehören. 1991 wurde die Ukraine unabhängig und somit auch die Krim, mit ihrem eigenen Verwaltungs-, Finanz- und Rechtssystem. Die Bürger forderten Neuwahlen und eine Verfassungsänderung. Doch nicht überall ist man einer Meinung.Im Westen der Ukraine protestierte man für ein Bündnis mit der EU, denn die Bürgerrechte und die Wirtschaftslage soll verbessert werden. Im Osten aber und vor allem in der Krim ist die russisch abstammende Bevölkerung für die Partnerschaft mit Russland. Zur Zeit wird die Ukraine von einer Übergangsregierung geführt. Auf der Krim hat der neue Regierungschef Sergei Aksjonow, Putin um Hilfe gebeten und somit wurde das ukrainische Militär entwaffnet und die Grenzen abgeriegelt. 2014 gab es einen Volksentscheid wobei die Mehrheit die Wiedervereinigung mit Russland wollte. Die EU und andere Staaten kennen dies aber nicht an und behaupten die Abstimmung sei manipuliert durch massive Militärpräsenz, mangelnde Berichtserstattung und Spenden aus Russland. Deshalb suchen sie Sanktionen für Russland.

Und das ist einer der Gründe warum Frieden bei der Krim-Krise nicht möglich sein kann. Einerseits läuft dieser bewaffnete Konflikt schon seit 2014 und zeigt das man ihn nicht einfach so stoppen kann, außerdem gab es eine Abkommen welches Frieden in Europa durchsetzten wollte durch Minsk. Doch dies ist auch noch nicht ganz umgesetzt und die Waffenruhe ist brüchig. 2016 wurde dann ein Abkommen erstellt welches den Handel zwischen der EU und der Ukraine stärkt. Nur da ist Russland nicht mit einverstanden. Es wird nie kompletter Frieden möglich sein denn es gibt einfach zu viele politische Meinungen. Wenn Krim zu der Ukraine gehört dann ist Russland damit nicht einverstanden und wenn die Krim zu Russland gehören würde dann wären die ukrainischen Bürger und die EU nicht zufrieden. Somit kann es nicht eine Lösung geben mit der alle zufrieden sind. Dieser Konflikt geht schon viel zu lange und hat damit große Dimensionen erreicht. Beide Länder lassen sich nicht beschwichtigen und das ist auch der Grund für die Dauer dieses Konfliktes um die Krim. Und auch wenn der Konflikt in den Medien nicht immer präsent ist kann es noch lange keinen positiven Frieden geben. Wenn nicht Putin mit seinem Durchsetzten dahinter stehen würde dann könnte es eventuell zu einem negativen Frieden kommen aber es ist unwahrscheinlich das hier Frieden möglich ist.

ChaS10:

Andererseits ist in der Krim-Krise Frieden möglich, da Putin das russische Territorium nach der Übernahme der Krim nicht weiter ausdehnt und die Lage in der Ostukraine sich somit beruhigt. Man sollte die russische Annexion der Krim-Halbinsel vorerst akzeptieren um einen negativen Frieden zu fördern. Negativer Frieden bedeutet, dass kein Krieg und kein gewaltsamer zwischenstaatlicher oder innerstaatlicher Konflikt herrscht, es aber strukturelle Gewalt gibt.
Außerdem bestehen genügend gegenseitige Interessen seitens Russland und auf der Seite der EU gemeinsam mit den Vereinigten Staaten und weiteren westlichen Staaten. Für Putin ist die Krim wichtiger als die Ostukraine und es ist außerdem in seinem Interesse, dass die von Deutschland ausgehenden Wirtschaftssanktionen aufgehoben werden und Russland wieder in die G-8 aufgenommen wird. Im Gegensatz dazu will der Westen, dass sich die Lage beruhigt und setzt sich für die Wiederherstellung der ukrainischen Souveränität ein. Zusätzlich ist die EU auch an der Wirtschaftsbeziehung mit Russland interessiert und benötigt die Kooperation mit Russland in anderen Konflikten wie zum Beispiel im Syrien-Krieg. Insgesamt besteht somit genug Interesse den Konflikt beizulegen und zumindest einen negativen Frieden zu erreichen.
Bei der Friedenssicherung spielt auch das Minsker Abkommen eine große Rolle. Francois Hollande, Angela Merkel, Petro Poroschenko und Wladimir Putin haben dieses Abkommen abgeschlossen, welches auf Befriedigung des Krieges zielt. Die Waffenruhe ist eines der Vereinbarungen des Minsker Abkommen, welches aktuell eingehalten wird. Dies ist ein weiterer Schritt in Richtung Frieden.
Aber auch die Nato ist bereit einzugreifen, um Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine zu verhindern.

Abschließend kann man sagen, dass höchstens ein negativer Frieden in der Krim-Krise möglich ist, weil Russland zu mächtig ist und Putin auf seinen Standpunkt beharrt. Ein positiver Frieden ist in diesem Falle also keinesfalls möglich, da Putin niemals mit den Vereinbarungen oder Forderungen des Westens einverstanden sein wird und die Völkerrechtsverletzungen damit dauerhaft bestehen bleiben.

Quellen:
Handelsblatt, Drei Szenarien zur Krim-Krise: Krieg oder Frieden?, Patrick Schwarz, 20.03.2014: http://www.handelsblatt.com/politik/international/drei-szenarien-zur-krim-krise-krieg-oder-frieden/9636322.html?ticket=ST-1185716-LoFLaqMOAu49a4zdHkeJ-ap1

Cicerco, Krim-Krise – Warum Christian Lindner recht hat, Frank Elbe, 9.August 2017: https://www.cicero.de/aussenpolitik/krimkrise-warum-christian-lindner-recht-hat

https://www.zeit.de/2017/33/krim-christian-lindner-russland-beziehung

Wikipedia, Krimkrise, https://de.wikipedia.org/wiki/Krimkrise

Explainity, Die Krim-Krise einfach erklärt, https://www.youtube.com/watch?v=18lhyTk-V4U

Spiegel Online, Der Ukraine-Konflikt im Überblick, http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-konflikt-im-ueberblick-nachrichten-kurz-und-knapp-a-956001.html

Handelsblatt, Krim. Krise. Krieg. Und das in Europa. Kann Merkel helfen? https://orange.handelsblatt.com/artikel/15190

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
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Konflikt: Nordkorea-USA

Nach den provokanten atomaren Drohungen Nordkoreas sieht es zurzeit nach Versöhnungsstimmung zwischen Nordkorea und den USA aus. Wirklich? Für den 12. Juni ist ein Treffen zwischen Donald Trump und Kim Jong Un geplant. Nordkorea sei laut Kim zu einer Abrüstung bereit, wenn die USA ihnen Sicherheit und Zusammenarbeit verspreche.

Allerdings ist dies fraglich: Trump beschrieb Nordkorea als Nation mit wirtschaftlichem und finanziellem Potential. Und auch Kim Jong Un sagte, er sei immer für neue Gespräche offen. Einige Tage später jedoch drohten beide damit, nicht zum Treffen am 12. Juni zu erscheinen. Viel Aufmerksamkeit und weiter Fragezeichen… Nach einem gemeinsamen Nenner sieht es also doch noch nicht wirklich aus. Vor allem, weil Kim Jong Un als „ständiger Strategiewechsler“ bekannt ist.

Da die USA dem Realismus angehört und somit als Sieger aus dem Konflikt herausgehen will, ist Donald Trump nicht wirklich für einen Kompromiss bereit. Des Öfteren hat er bereits mit „härteren“ Mitteln gedroht. Kim Jong Un jedoch fühlt sich mit seiner Atombombe ebenfalls sehr mächtig und scheint mit dieser Aufmerksamkeit befriedigt. Dass er gegen die USA nicht gewinnen kann, ist dem Strategen selbstverständlich bekannt, jedoch erhofft er sich mehr Schutz und Anerkennung durch seine Vorgehensweisen. Fakt ist also: Wenn einer der beiden einen Schritt auf den Anderen zugehen muss, dann ist es Trump.

Trotz allem Schöngerede bleibt jedoch ein Problem: Die atomare Bewaffnung auf beiden Seiten, welche der Menschheit Sorgen bereitet. Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen? Ursprünglich begann dieser Konflikt mit den Atombombenversuchen Nordkoreas, welche Donald Trump und den USA überhaupt nicht gefielen. Trumps Reaktion: Drohen und die eigene Macht demonstrieren-bis jetzt eher ohne Erfolg.

Die UNO warnt vor einer Krise und verhängt Nordkorea höhere Sanktionen, sollten sie nicht aufhören, mit atomaren Waffen „herumzuspielen“. Dass beide Parteien unilateral handeln, ist ebenfalls nicht gerade fördernd, da beide sich ausschließlich um ihre eigene Sicherheit kümmern, ohne Rücksicht auf andere Länder zu nehmen.

Nun schränkt die USA den Export von Benzin, Diesel und Schweröl nach Nordkorea ein und versucht damit ein Zeichen zu setzen. Auch der Export von Lebensmitteln und landwirtschaftlichen Produkten soll demnächst folgen.

Diese Methode ist fraglich, jedoch erhofft man sich Lösungen am 12. Juni, sollten sich beide Parteien dazu bereiterklären, zur Konferenz zu erscheinen(…). Dass die beiden sich nun einigen, scheint jedoch trotzdem eher unwahrscheinlich und somit steht auch die Friedenssicherung in Frage.

Quellen: Zeit Online (Autor: ohne Angabe): Trump sieht „brillantes Potenzial“ in Nordkorea: https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-05/atomstreit-donald-trump-nordkorea-wirtschaft

Focus (Autor: ohne Angabe): Hoher nordkoreanischer Funktionär fliegt in die USA: https://www.focus.de/politik/ausland/nordkorea-konflikt-im-news-ticker-nordkorea-schickt-ex-geheimdienstchef-in-die-usa_id_9009007.html

Torsten Kravel: Einer von beiden muss sich bewegen – und Kim wird es nicht sein: https://www.welt.de/politik/ausland/article176682898/Trump-und-Nordkorea-Einer-von-beiden-muss-sich-bewegen-und-Kim-wird-es-nicht-sein.html?wtrid=onsite.onsitesearch

Stephan Scheuer: Warum Nordkorea unberechenbar ist und bleibt:  http://www.handelsblatt.com/politik/international/kommentar-warum-nordkorea-unberechenbar-ist-und-bleibt/22569636.html?ticket=ST-5278161-zrC5TpAczJGsdscDPepl-ap2

 

 

 

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Nordkorea-USA Konflikt: Wird es jemals ein Ende finden?

 

Der Nordkorea- USA Konflikt: seit vielen Jahren noch nicht zu einer Lösung gekommen. Die betroffenen Länder müssen bald zu einer Lösung des Konfliktes kommen, denn wenn sie so weiter handeln wird dieser Konflikt kein Ende finden und die Situation könnte kritisch werden- sogar sehr gefährlich für die ganze Welt. Aber was müssen die betroffenen Länder tun, um diesen Konflikt zu lösen? Welche Strategien müssen sie eingehen, um den Frieden zu wahren? Ist überhaupt bei diesen Konflikt Frieden möglich?

 

Wie ist denn eigentlichen dieser Konflikt Zustande gekommen?

 

Alles fing an als der Großvater von Kim II Jon Un das Nuklearwaffenprogramm startete, um das Land abzusichern und vor westlichen Mächten zu schützen. Er benutze es als Warn-Signal unter dem Motto: „Vorsicht wir beißen zurück“. Der heutige Führer der Koreanischen Demokratischen Volksrepublik, Kim Jong Un erweiterte das Atomwaffenprogramm und nutzte es auch um Hilfsgelder und Ressourcen zu erpressen, da es praktisch keine Wirtschaft in Nordkorea gibt.  Kim Jong Un will nicht nur sein Land absichern, sondern für ihm ist sein Image – und wie er von den anderen Ländern angesehen wird – viel wichtiger. Sein Hauptziel ist Prestige und er will die Welt zwingen sein Land als Nuklearmacht anzuerkennen. Dies hat er erreicht, indem er mehr als 33 % des BIPs für das Militär ausgegeben hat. Daran erkennt man, wie er sich um die hungrige Bevölkerung kümmert. Um sich zu rechtfertigen macht er seine Feinde wie die USA dafür verantwortlich. Dies könnte man auch als Konfliktauslöser zwischen USA und Nordkorea sehen.

Als Fortschritte der Raketen und Sprengköpfen bekannt gegeben wurden, mussten USA und andere Staaten dagegen agieren. Ein drohendes Land mit einem Nuklearwaffenprogramm hindert Weltfrieden und internationale Sicherung, und wie von der UNO vorgeschrieben, Mitglieder der UNO sind verpflichtet, Frieden zu hüten.

 

Wie wird bei diesem Konflikt gehandelt?

 

Donald Trump, der Präsident der Vereinigten Staaten, will ein atomarer bewaffnetes Nordkorea unter allen Umständen verhindern. Er ist nicht wie Obama, der strategische Geduld benutzte, sondern er will diesen Konflikt beenden. Er übt Druck und verbalen Angriffen aus: mit Tweets und Interviews provoziert er die gegnerischen Länder mit militärischen Angriffen. Ein Präventivschlag wäre bei ihm nicht auszuschließen. Wie zu sehen ist, handelt es sich hier um ein negativen Frieden, da die Gewaltanwendung bedacht ist. Dabei könnte es zu der Gefahr kommen, dass sich der negative Frieden zu einem Krieg löst. In einem Tweet machte Trump klar, dass die militärischen Lösungen „komplett vorbereitet und einsatzbereit seien für den Fall, dass die Führung in Pjöngjang unklug handeln sollte. Hoffentlich findet Kim Jong Un einen anderen Weg”. Es herrscht eine gegenseitige Bedrohung. Die nordkoreanische Staatsangentur zitiert: “Ich werde den geisteskranken, senilen Amerikaner sicher und endgültig mit Feuer bändigen“ Nordkorea zieht in Erwägung “ harte Gegenmaße auf höchstem Niveau in der Geschichte auszuüben”. Trump droht direkt dazu, Nordkorea bei einem Angriff “total zu zerstören”. Trump und Kim Jong Un befeuern sich gegenseitig und die Gefahr von einem Krieg steigt. Diese Art von Konflikt könnte man schon ein kalter Krieg nennen, denn es ist ein Konflikt zwischen Kapitalismus und Kommumismus ist. Des weitern ist es noch nicht zu einem militärischen Angriff gekommen und auf beiden Seiten werden politische und wirtschaftliche, technische und militärische Anstrengungen unternommen.

 

Wenn jetzt Trump einen Präventiveinschlag aussetzt, dann sucht er sich direkt den Konflikt mit China, der Schutzmacht der Diktatur Nordkoreas, dessen Wirtschaft abhängig ist. China hat die Macht auf Nordkorea, somit auch die Macht auf den Konflikt. China könnte Nordkorea den Atomwaffenprogramm zerstören, aber es will den Zusammenbruch von Nordkorea verhindern, da sie jeden Einfluss auf Nordkorea und den Profit aus dem Land verlieren würde. Dieser Konflikt zwischen USA, China und Nordkorea  könnte sich zu einem Handelskrieg entwickeln, der drastische Auswirkungen haben würde, denn wirtschaftliche Verflechtungen für den weltweiten Handel sind essentiell. Es würden auch nicht nur USA und China beteiligt sein, sondern viele Länder. Es würde einfach Chaos entstehen statt Frieden um den Konflikt zu beenden, und dies will man verhindern. Angela Merkel äußert sich zum Tweet von Donald Trump und hält eine militärische Lösung für den Konflikt nicht für angemessen und äußert noch:“Eine Eskalation der Sprache halte ich für die falsche Antwort”.

Auch in den USA werden Trumps Tweets kritisiert und umstritten. Der amerikanische Verteidigungsminister will den Konflikt ohne militärische Angriffe lösen und sagt: “Unser Ziel ist nicht der Krieg, sondern die zuverlässig nachgewiesene und umkehrbahre Entnuklariserung der koreanischen Halbinsel”  

Also wie man sieht sind militärische Eingriffe oder militärische Drohungen keine Lösung für den Konflikt. Aber ist es der richtigen Weg, mit  politischen und wirtschaftlichen Drohungen  auf beteiligte Länder vor allem China und Nordkorea des Konfliktes Druck auszuüben?

Die außenpolitische Außenministerin Expertin in Washington schlägt eine Doppelstrategie vor, und zwar härtere Wirtschaftssanktionen und diplomatische Verhandlungen, um Nordkorea zu schwächen. Nachdem das kommunistische regierte Land gegen das internationale Recht gestoßen hat, indem er Atomwaffentests und Raketentests durchsetzte, hat der UN-Sicherheitsrat Sanktionen gegen China beschlossen. Es soll den Handel mit Nordkorea abzielen sowie Geschäfte mit weltweiten Banken verhindern. Hier tritt ein Problem für die UNO ein. Das machtvollste Mittel der UN bei einem Konflikt  ist, dass der Sicherheitsrat mit Boykotten, Wirtschaftssanktionen und militärische Eingriffe drohen kann. Ob diese durchgesetzt werden, entscheiden die 5 ständige Mitglieder (USA, Russland, China, Frankreich und England) und die 10 wechselnde Mitglieder der UNO mit dem Vetorecht. Wenn ein Land damit nicht einverstanden ist oder es politisch nicht passt, dann können sie alles absagen. Dies verursacht, dass Länder sich nicht auf die UN verlassen und Miltärbündnisse abschließen, um sich gegenseitig zu helfen. Somit wird keine Lösung des Konfliktes gefunden, da die Mitglieder nicht zusammen arbeiten und sich nicht gegenseitig vertrauen. Glücklicherweise hat China den UN-Sanktionen zugesagt und der chinesische Außenminister Wang Yi sagte den Verbündeten in New York, das Atomprogramm aufzugeben: „Wir rufen Nordkorea dazu auf, nicht weiter in die eingeschlagene gefährliche Richtung zu schlagen“. Anstatt sich von der Aussage Chinas unsicher zu fühlen und mit den Atomtests zurück zu fahren, macht Kim Jong Un weiter: er kündigt ein Wasserstoffatomtest.

Die Drohungen der Wirtschaftssanktionen und die Aussage Chinas haben zu keinem weiteren Fortschritt geführt, Nordkorea zu entnuklearisieren. Aber ein Fortschritt wurde bereits getan: China und USA arbeiten trotz aller anderen Differenzen im Nordkorea-Konflikt besser zusammen. Von provokanten Tweets auf eine Zusammenarbeit mit China- ein Schritt näher zu einer Lösung des Konfliktes ist man schon. Sie müssen nur die richtige Strategie finden und Drohungen mit Wirtschaftssanktionen scheint nicht die richtige zu sein.

Südkorea, ein wichtiger US-Allierte in Ost-Asien versucht anders zu handeln. Präsident Moon Jae sucht die Verständigung mit dem Norden. Kim Jong Un kündigte er sei dialogbereit und sein Land im Februar an den olympischen Winterspielen in Südkoreanischen Pyoenchang teilnehmen zu können. Verteidigungsminister Cho Myong Gyon erklärt auf Kims Ansprache: „Die Regierung ist zu Gesprächen mit Nordkorea zu jeder Zeit, an jedem Ort und in jeglicher Form bereit“. In den Gesprächen konnte Südkorea das Atomprogramm nicht ignorieren, da dessen Ziel die Entnuklearisierung Nordkoreas ist, denn kein Land ist so stark vom Konflikt betroffen wie Südkorea. Ein Krieg wäre für Südkorea nicht bedenklich, da der Ballungsraum um die Hauptstadt Seoul mit 25 Millionen Menschen nur 50 Kilometer von der Grenze und damit in Reichweite der nordkoreanischen Artillerie liegt. Kim Jong Un weigert sich über sein Atomprogramm zu reden. Es ist seine Lebensversicherung und seine Macht und dies wird er nie aufgeben. Südkorea merkt, dass es nicht klappt und droht mit weiteren Sanktionen.

Nordkorea und Trump versuchen auch ein anderen Weg und zwar die Kommunikation. Trump will sich mit Kim Jong Un treffen und verspricht dabei ihm Schutz und Reichtum zu geben, wenn er das Abkommen der nuklearen Ausrüstung einlässt. Doch Kim Jong Un lehnt es ab. Als Reaktion der Ablehnung droht Trump mal wieder mit Tweets: „kleinen Raketenmann“.

Als Nordkorea bereit zu reden war bei dem Gipfeltreffen in Singapur, lehnte es diesmal Trump ab. Grund war die offene Feindseligkeit in den jüngsten Äußerungen. Kim Jong Un sagte in seine Erklärung, er wolle das Beste für Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel tun. Diese Absagen zeigen wie tief verwurzelt die Feindseligkeiten zwischen Nordkorea und USA sind. Der Gipfel war die Gelegenheit genau dies zu verbessern.

Alle Handlungen, die bis jetzt benutzt wurden, hatten keinen Erfolg. Jede Strategie die man benutzt endet mit den üblichen Drohungen und Provokationen.  Provokation mit Tweets, Druck auszuüben mit Wirtschaftssanktionen und die Kommunikation klappen nicht.

Was muss denn getan werden, um den Konflikt zu lösen? Um Frieden wieder herzustellen?

Alle Akteure, die im Konflikt beteiligt sind, d.h. USA, China, Südkorea, Japan und Russland, sollten zusammenarbeiten und sich gegenseitig vertrauen. Drohungen auf Nordkorea sind keine Lösung, denn es entwickelt sich dann zu einer gegenseitigen Bedrohung und die Gefahr auf Krieg steigt. Die Lösung ist Zusammenarbeit, das Vertrauen und die Kommunikation mit Nordkorea. Man soll Kim Jong Un nicht sofort mit dem Atomprogramm ansprechen, sondern man muss erst die Spannung, Missverständnisse und Fehlaktionen auflösen. Man soll auf das Ziel der Entnuklearisierung Nordkoreas verzichten, denn Kim Jong Un will kein Krieg. Er will seine Macht besitzen und wird sie auch nie aufgeben. Wenn man Drohungen durchsetzt, um das Atomprogramm zu zerstören wird er genau so handeln: er wird immer weiter Atomwaffentests durchführen und wenn immer so weiter gehandelt wird, wäre die Beendung des Konfliktes mit Krieg nicht auszuschließen. Deswegen soll man Nordkorea als Nuklearmacht anerkennen und das Atomwaffenprogramm akzeptieren und dazu Regeln beschließen. Diese Regeln könnten ein Nichtangriffspakt aller am Nordkorea-Konflikt beteiligten Staaten beinhalten, ein Friedensvertrag für Korea, der das bestehende Waffenstillstandabkommen ersetzt, eine Beendigung der unilateralen und multilateralen Sanktion, eine Einrichtung einer nuklearwaffenfreien Zone in der Region und zuletzt sollen die beinhalten, dass Nordkorea nicht mit Atomwaffen angreift.

Wenn so gehandelt wird, bin ich der Meinung, dass der Konflikt friedlich beendet werden kann und dass zwischen den beteiligten Ländern Frieden herrscht.

 

Quellen:

https://www.zeit.de/index

http://war-on-terror.de

https://www.tagesschau.de

http://www.spiegel.de

 

 

 

 

 

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Ist eine Lösung des Konfliketes zwischen USA und Nord Korea?

USA gegen Nord Korea

Ist Frieden möglich?

Zwischen den USA und Nord Korea herrscht ein bedrohlicher Konflikt, in dem der Einsatz von Atomwaffen nicht ausgeschlossen wird und als permanentes Drohmittel dient. Es gibt auf beiden Seiten verschiedene Ansichten und Interessen. Deshalb stellt sich die Frage, ob Frieden bzw. eine Verhinderung eines verheerenden atomaren Krieges zwischen Nord Korea und den USA, überhaupt möglich sein kann.

Auf der einen Seite sind die USA: Ein entwickeltes Land, welches Mitglied im UNO Sicherheitsrat ist, eine freie Marktwirtschaft und eine demokratisch gewählten Regierung besitzt. Somit haben die USA das Weltanschauungsmodell des Weltstaates.

Hingegen die zweite Partei: Nordkorea. Ein anarchischer Staat. Nord Korea ist ein, im Vergleich zu den USA, sehr kleines Land mit 25,37 Millionen Einwohnern. Im Gegensatz hierzu haben die USA 323,4 Millionen Einwohner

(Stand 2016) ; Das heißt, fast 300 Millionen weniger Einwohnern als in den USA leben. Nord Korea ist das einzige Land der Welt, das eine Planwirtschaft hat und dessen Regierung eine diktatorische ist, bei der der Machthaber, Kim Jong Un, seinen Posten vererbt bekommen hat.

Die Bevölkerung Nord Koreas leidet sehr unter seiner Regierung und dem Teufelskreis einer Planwirtschaft, so dass die Bevölkerung Nordkoreas bitter arm ist und hungern muss. Das Land hat zwar Bodenschätze wie Gold, kann diese aber nicht bergen, womit es mit der Planwirtschaft ein armes Land ist. Kim Jong Un will jedoch seine Macht als Diktator beibehalten und mit seinem Land trotzdem international Stärke zeigen. Diese Stärke demonstriert er in Form von Militär und einer atomaren Aufrüstung. Die Atomwaffen, welche sogar angeblich mit Langstreckenraketen die USA treffen könnten, sind für Kim sehr wichtig, weil sein Land so klein ist und es mit seiner Regierung und der Wirtschaft ein komplett anderes System als dass, der USA verfolgt. Kim will Stärke zeigen damit er internationale Anerkennung erlangt.

Diese atomare Aufrüstung Nord Koreas wollen die USA keinesfalls akzeptieren. Bei dem Prozess der Konfliktlösung verfolgt der amerikanische Präsident Trump den Ansatz der realistischen Theorie, wonach das wichtigste Ziel des Staates das eigene Überleben ist. Dies wird hiernach am besten dadurch gesichert, dass er mächtiger ist als sein Gegner (Wikipedia). Die USA bedrohen Nord Korea mit Krieg, wobei sie selbst ohne Zustimmung einer IGO (Intergovernantal Organisation = zwischenstaatliche Organisation) handeln, das heißt, ohne  deren Zustimmung   Sanktionen verhängen und Macht demonstrieren: „You talk about your nuclear capabilities, but ours are so massive and powerful that I pray to God they will never have to be used“, heisst es in einem Brief Donald Trumps  an Kim Jong Un. Und das, obwohl sein Land in dem UN Sicherheitsrat ist, und er auf liberale Weise, bei der IGOs, in dem Falle die UN, für den Interessenausgleich friedliche Verhandlungen führen sollte. Die wichtigste Aufgabe der UN ist, die Sicherung des Weltfriedens und die Einhaltung des Völkerrechts (Charta der UN).

Auf der einen Seite stehen also die kampfbereiten USA, die ihr Kriegsschiff bereits im Pazifik vor Nord Korea in Stellung gebracht hat und mit Kampfjets über Nord Korea Kampfbereitschaft  demonstriert. Während Nord Korea bisher  an seinen Atomwaffen festhielt und zwar als Drohmittel um seine Macht in der Welt zu demonstrieren. Ein Prozess der Friedenssicherung und Entschärfung des Konflikts sieht anders aus.

Doch die Lage scheint sich nach aktuellstem Stand der letzten Wochen, etwas zu bessern.

Ein Treffen im Juni 2018 war zwar zunächst vom amerikanischen Präsidenten abgesagt worden, jedoch laufen die Vorbereitungen auf einen Gipfel weiter. Wie der Präsident twitterte: „Very good meetings with North Korea“ laufen die Gespräche sehr gut  Auf der anderen Seite zeigt sich Machthaber Kim Jong Un bereit zu Gesprächen und machte mit der Sprengung seines Atom Test Geländes im Mai 2018 einen positiven Schritt in Richtung Lösung des Konflikt. Selbst wenn das gesprengte Gelände, wie einige Experten behaupteten, ohnehin nicht mehr brauchbar gewesen wäre, war dies eine Geste, die die Gespräche mit den USA fördern sollte.

Aufgrund dieser jüngsten Annäherungen sehe ich einen nachhaltigen Frieden nicht als unmöglich an. Meiner Meinung nach, sollten die USA und Nord Korea Handel betreiben, wie ein Sprichwort sagt: „Mit dem Handel, kommt der Wandel.“ Das heißt, dass sich Länder gegenseitig durch Handelsabkommen in eine wirtschaftliche Abhängigkeit bringen würden, ohne dass die USA dabei zu sehr in die Innenpolitik Nord Koreas eingreifen würden. Genau diese Art der Friedenssicherung verkörpert die Globalisierung zum Beispiel mit dem Mc Donalds Index: Dieser Index  zeigt, dass Länder, in denen es diese Kette gib, keine Kriege führen. Außerdem würde eine Öffnung Nord Koreas zum Weltmarkt, welche vorsichtig mit ersten Handelsaustauschen eingeleitet werden würde, dem armen Land und seiner notleidenden Bevölkerung, mehr und mehr Wohlstand sichern. Wenn Kim Jong Un verstehen würde, wie sehr sein Land vom freien Handel profitieren würde und welche positiven Folgen dies für ein stabiles Wachstum hätte, müsste er seine vorgetäuschte Stärke nicht mehr mit Atomwaffen nach außen hin demonstrieren. Er hätte damit keinen Grund mehr, einen vernichtenden Atomwaffenkrieg zu führen.

Deshalb sage ich: Auf eine liberale Weise ist Frieden und eine Lösung des Konfliktes zwischen den USA und Nord Korea möglich, insbesondere bei Aufnahme von wirtschaftlichen Handelsabkommen.

Quellen:

https://www.zeit.de/thema/nordkorea

https://www.mdr.de/nachrichten/politik/ausland/nordkorea-macht-atomtestgelaende-unbrauchbar-100.html

 

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